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03.05.2018

Wieder schnell sein: Bund fördert Betriebe bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur

Jetzt heißt es wieder, schnell sein: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die einen bei einem Großteil ihrer Fahrten im Osnabrücker Stadtgebiet unterwegs sind, können nun wieder kurzfristig bis Freitag, 25. Mai, Bundeszuschüsse beantragen. Der Bund unterstützt Unternehmen und Betriebe, die sich Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie die entsprechende Ladeinfrastruktur anschaffen wollen. Profitieren können Handwerker, Taxiunternehmen und viele mehr.

30 Millionen Euro hat die Bundesregierung für diesen neuen Förderaufruf kurzfristig aus dem sogenannten „Dieselfonds“ zur Verfügung gestellt. Darauf weist der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz hin. Seit Anfang 2018 stehen insgesamt bundesweit 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Als weitere Maßnahme des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020“ unterstützt das Bundes-ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) kurzfristig die besonders mit Stickstoffdioxid belasteten deutschen Städte mit zusätzlichen 30 Millionen Euro bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Beantragt werden können Zuschüsse zu den Mehrkosten eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs gegenüber einem konventionell betriebenen Fahrzeug.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bekommen zwischen 40 und 60 Prozent der Mehrkosten erstattet: Kleine Unternehmen 60 Prozent, mittlere Unternehmen 50 Prozent und Großunternehmen 40 Prozent. Art und Typ des Fahrzeugs sind wie beim letzten Aufruf im Januar breit gefächert und umfassen viele Hersteller und Modelle. Neben vollelektrischen werden auch Hybridfahrzeuge bezuschusst, die eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von mindestens 40 Kilometern erreichen oder weniger als 50 Gramm pro Kilometer CO2 ausstoßen (überwiegend Plugin-Hybridfahrzeuge).

Neu gegenüber dem Förderaufruf im Januar 2018 ist, dass nunmehr nicht nur die Investition in Ladesäulen, sondern auch die Installationskosten für diese voll bezuschusst werden. „Wer also zusätzlich in Ladeinfrastruktur investieren will, hat derzeit besondere Vorteile“, so Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück.

Voraussetzung für alle Antragssteller ist, dass das Fahrzeug innerhalb von zwölf Monaten nach Bewilligung des Antrags beschafft wird und mindestens 24 Monate im Besitz des Antragsstellers bleibt. Das Antragsverfahren ist bis zum 25. März einfach online zu erledigen: www.erneuerbar-mobil.de/foerderprogramme/das-sofortprogramm-saubere-luft. Weitere Informationen und ein Leitfaden zur Antragsstellung sind auch auf der Internetseite www.osnabrueck.de/saubere-luft abrufbar.

Wie sich so ein Zuschuss berechnet, verdeutlichen zwei Beispiele:
Ein Taxiunternehmen möchte zwei Fahrzeuge anschaffen. Statt eines fossil angetriebenen Fahrzeugs eines namhaften Herstellers, wählt es die elektrische Variante des gleichen Typs. Die Mehrkosten belaufen sich je Fahrzeug auf ca. 8.000 Euro netto. Da es sich um ein wirtschaftlich tätiges kleines Unternehmen handelt, werden 60 Prozent der Mehrkosten als Zuschuss vom Bund übernommen – also 4.800 Euro je Fahrzeug. Eine eigene Ladesäule würde ebenfalls mit 60 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten bezuschusst, bei 3.000 Euro Anschaffung- und Installationskosten gäbe es 1.800 Euro Zuschuss.

Ein zweites Beispiel: Ein Betrieb möchte zwei Kastenwagen anschaffen. Die elektrische Alternative zum konventionellen Fahrzeug des gleichen Typs ist in der Anschaffung 17.000 Euro teurer. 6.800 Euro der Mehrkosten würde der Bund je Fahrzeug übernehmen. Zusätzlich wird bei Bedarf auch hier die Ladesäule bezuschusst.



www.osnabrueck.de

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