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26.08.2019

Stadt Osnabrück stellt gesetzlich geschützte Biotope online

In der Stadt Osnabrück gibt es 830 gesetzlich geschützte Biotope, die Pflanzen und Tieren besonderen Lebensraum bieten. Im Stadtgebiet sind das meistens Nass- und Feuchtwiesen, nährstoffreiche Stillgewässer, naturnahe Abschnitte der Fließgewässer mit Erlen-Eschen-Auwald oder auch Sumpfwald. Wo genau diese Biotope sind, steht im Internet:

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(206468 P) Bruchwald in der Düteaue; Foto: © Ute auf der Haar

Unter geo.osnabrueck.de/biotope sind alle Flächen eingezeichnet, konkrete Informationen per Mausklick inklusive. Legte man die Flächen zusammen, wären sie 250 Hektar groß. Also besteht zwei Prozent des Stadtgebiets aus geschützten Biotopen.

Das Bundesnaturschutzgesetz stellt Teile von Natur und Landschaft unter Schutz, wenn sie eine besondere Bedeutung als Biotope haben. Für die Eigentümer oder Nutzungsberechtigten heißt das nicht, dass sie die Flächen komplett in Ruhe lassen müssen. Sie dürfen sie weiterhin nutzen, aber auf keinen Fall zerstören oder schädigen. Es ist auch verboten, zum Beispiel eine Drainage zu legen oder einen Graben zu vertiefen, wenn ein Biotop damit trockengelegt wird – dabei muss sich der Graben gar nicht direkt im Biotop befinden. 

Nachdem sich in den vergangenen Jahren nicht nur die Landschaft, sondern auch die Gesetze verändert hatten, hat die Stadt Osnabrück alle Biotope neu erfasst, um die Daten aus dem Jahr 2004 auf den neuesten Stand zu bringen. 2018 lagen dann alle Daten vor; sie wurden intensiv aufbereitet und in ein gesetzlich vorgeschriebenes Verzeichnis eingetragen. Auch die Eigentümerinnen, Eigentümer und Nutzungsberechtigten werden darüber jetzt benachrichtigt.


www.osnabrueck.de

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