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22.03.2019

Stadt Osnabrück schließt weitere Lücke des Haseuferwegs

Auf einer Länge von 16 Kilometern schlängelt sich die Hase durch Osnabrück. Bis auf wenige Teilstücke verläuft am Ufer des Stadtflusses ein Weg für Radfahrer und Fußgänger. Zwischen der Wachsbleiche und der Turnerstraße hat die Stadt Osnabrück in den vergangenen fünf Monaten eine weitere Lücke auf dem Weg vom Stadtteil Eversburg in die Innenstadt geschlossen.

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(2019 03 22 Haseuferweg1 SimonVonstein) Sie gaben die neue Brücke und das rund 250 Meter lange neue Teilstück des Haseuferwegs frei: (von links) Mike Bohne (Leiter des Fachbereichs Geodaten und Verkehrsanlagen), Bauleiter Henrik Storck, Alexander Bruns und Dennis Vogt (Firma Hofschröer) sowie Stadtrat Thomas Fillep.
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(2019 03 22 Haseuferweg2 SimonVonstein) Von der Wachsbleiche kommend können Radfahrer und Fußgänger die Hase nun über die neue Brücke überqueren und ihren Weg anschließend unter der Brücke der Deutschen Bahn hindurch in Richtung Turnerstraße fortsetzen. Fotos: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Das rund 250 Meter lange Stück zwischen Wachsbleiche und Turnerstraße ist 3,50 Meter breit. Hier wurde eine wassergebundene Wegdecke verlegt. Über die Hase führt nun parallel zur danebenliegenden Brücke der Deutschen Bahn eine 21 Meter lange Stahlbrücke in Fachwerkbauweise. Die Brücke für Radfahrer und Fußgänger ist 2,50 Meter breit. Eine Auflage der Unteren Wasserbehörde zum Bau der Brücke war, dass auch bei einem 100-jährigen Hochwasser – also einem Hochwasser, das statistisch nur einmal in 100 Jahren auftritt – der Durchfluss gewährleistet sein muss. „Deshalb mussten wir bis zu acht Meter lange Spundwände in den Baugrund einbringen, die dafür sorgen, dass das gesamte Bauwerk höher liegt“, erklärt Stadtrat Thomas Fillep.

Unterhalb der Bahnbrücke führt der Weg entlang der Hase bis zum Wendehammer der Turnerstraße. Für die Weiterführung des Haseuferwegs von der Wachsbleiche stadteinwärts hat die Stadt 2015 einen Gestattungsvertrag mit der Deutschen Bahn geschlossen, auf deren Gelände der Weg verläuft. Die Baukosten betragen rund 420.000 Euro. Bis zu 97.800 Euro übernimmt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.


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