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17.06.2019

Osnabrück unter den drei Nominierten für den deutschen Nachhaltigkeitspreis

Gleich mit der ersten Bewerbung hat die Stadt Osnabrück es geschafft, neben Erlangen und Stuttgart für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden nominiert zu werden. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird an Kommunen vergeben, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine nachhaltige Stadtentwicklung betreiben. Der städtische Ansatz, über strategische Ziele eine nachhaltige Entwicklung zu steuern, hat die Jury überzeugt, Osnabrück zu nominieren.

Die Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, der Allianz Umweltstiftung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

„Die Nominierung ist bereits ein toller Erfolg und eine Auszeichnung für die vielen Kolleginnen und Kollegen in Verwaltung und Stadtgesellschaft, die sich jeden Tag für ein nachhaltiges Osnabrück engagieren“ sagt Dr. Claas Beckord, der die Abteilung Strategische Stadtentwicklung und Statistik leitet und die Bewerbung für die Stadt eingereicht hat. „Jetzt heißt es Daumendrücken, dass wir die Jury von den vielfältigen Facetten der Nachhaltigkeit in Osnabrück überzeugen können“. 

Die Entscheidung, welche der drei Großstädte am Ende das Rennen um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis macht, fällt die Expertenjury Ende Juli. Der Vorsitzende der Jury ist Prof Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung. 

Bisher besonders überzeugt hat die Jury der gesamtstädtische Ansatz über strategische Ziele eine nachhaltige Entwicklung zu steuern und hierfür auch das notwendige Monitoring aufzubauen. Mit dem Kommunalen Statistik- und Monitoringportal Osnabrück (KOSMOS) steht für Öffentlichkeit und Verwaltung ein herausragendes Werkzeug zur Verfügung die Effekte nachhaltigen Handelns sichtbar zu machen. Auch der Städtebauliche Masterplan Innenstadt fiel der Jury positiv auf. Neben den zahlreichen innovativen Ideen für die Entwicklung der Stadt wurden vor allem die vielfältigen Aktivitäten der Stadt gelobt, die die Bürgerinnen und Bürger in die Erarbeitung des Masterplans einbeziehen. 

„Besonders freuen wir uns, dass - neben diesen einzelnen Maßnahmen - die Breite der Osnabrücker Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit hervorgehoben wird. Zeigt es doch, dass die Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine Aufgabe mit vielen Facetten und Akteuren ist. Sie reicht vom Ausbau der Radschnellwege, über die Einführung der E-Busflotte durch die Stadtwerke Osnabrück bis hin zu den vielen Bildungsprojekten zur nachhaltigen Entwicklung“ so Beckord.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird in drei Kategorien vergeben: für die nachhaltigste Großstadt (ab 100.000 Einwohnern), die nachhaltigste Stadt mittlerer Größe (25.000 bis 100.000 Einwohner) und für die nachhaltigste Kleinstadt oder Gemeinde (weniger als 25.000 Einwohner).


www.osnabrueck.de

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