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09.09.2022

Naturschutzpreis der Haarmann-Stiftung für Swaantje Fock

Während einer Feierstunde im Friedenssaal des historischen Rathauses am Donnerstag, 8. September haben Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und der Vorstandsvorsitzende der Haarmann-Stiftung, Antonius Fahnemann, der Geschäftsführerin des Nationalpark-Hauses Wittbülten auf Spiekeroog, Swaantje Fock, den Naturschutzpreis 2022 der Haarman-Stiftung überreicht.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Vorstandsvorsitzender der Haarmann-Stiftung, Antonius Fahnemann, überreichen Swaantje Fock den Naturschutzpreis der Stiftung; Foto: Swaantje Hehmann Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Vorstandsvorsitzender der Haarmann-Stiftung, Antonius Fahnemann, überreichen Swaantje Fock den Naturschutzpreis der Stiftung; Foto: Swaantje Hehmann

In ihrer Begrüßung sagte die Oberbürgermeisterin, Fock habe zusammen mit ihrem Mann 2006 das Nationalpark-Haus Wittbülten aufgebaut. „Eng vernetzt mit dem Inselinternat, dass ihr Mann leitet und der Forschungskooperation mit der Uni Oldenburg ist ein Informations- und Bildungsstandort entstanden, der seinesgleichen sucht.“ Die Stiftung hat Fock ausgewählt, weil sie sich zur Aufgabe gemacht hat, den Insulanern und besonders den Besucherinnen und Besuchern die Schönheit des Wattenmeeres aufzuzeigen und diesen Lebensraum zu schützen. Fahnemann erklärte, der Naturschutzpreis der Haarmann-Stiftung sei mit 10.000 Euro einer der höchst dotieren Naturschutzpreise in Deutschland. Er wird an Menschen vergeben, die sich im Sinne der Stiftung für Natur- und Umweltschutz einsetzen sowie Renaturierungs- und Umweltbildungsprojekte unterstützen. Und er ergänzte: „Vorbilder muss man benennen, um ihnen nacheifern zu können.“ Die Laudatorin, Prof. Gudrun Massmann von Universität Oldenburg sagte über die Preisträgerin, sie sei ein Vorbild in nachhaltiger Lebensführung, hochengagiert und leidenschaftlich, packe überall selbst mit an und lebe vor, was sie vertrete. Sie sei ein Menschenfänger, der die Menschen abhole und mitnehme. Sie sei eine Netzwerkerin die Spiekeroog liebe.

Frau Fock hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Insulanern und besonders den Besucherinnen und Besuchern die Schönheit des Wattenmeeres aufzuzeigen und diesen Lebensraum zu schützen. In ihrer Dankesrede erklärte Focke, wie wichtig ihr der Umweltschutz von unten sei: „Nur was man kennt und liebt, kann man schützen.“ Mit dem Preisgeld wolle sie den Bau eines ökologischen Tiny Houses unterstützen.

Den Festvortrag hielt Prof. Helmut Hillebrand von der Universität Oldenburg, der unter dem Titel „Grau ist das neue Bunt“ die Forschungen zur biologischen Vielfalt im Weltnaturerbe Wattenmeer erläuterte.

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