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29.05.2019

Naturschutzpreis 2019 belohnt ökologische Projekte auf Firmengeländen

Die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und die Stadt Osnabrück suchen Firmen, die auf ihrem Gelände ökologische Projekte verwirklicht haben. Unterstützt werden sie dabei von der Haarmann Stiftung.

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(203009 P) Fassadenbegrünung, Foto: Stadt Osnabrück, Kathrin Schneider

Bewerben können sich Unternehmen, die auf Ihrem Firmengelände Blühwiesen angelegt, Verkehrsflächen nachhaltig gestaltet, Fassaden- oder Dachbegrünungen etabliert haben oder eine faunafreundliche Beleuchtung verwenden. Die Chancen der teilnehmenden Firmen hängen nicht von der Größe des Projektes, sondern von der ökologischen Nachhaltigkeit ab. Ziel ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, die Natur in ihrer vielfältigen Eigenart auch zukünftigen Generationen zu erhalten.

Auf Firmengeländen gibt es dafür eine Vielzahl an Gelegenheiten – an den Gebäuden selbst, an Wegen oder auf Grün-, Verkehrs- sowie Abstandsflächen. Dabei können Dächer oder Fassaden begrünt werden, um das Gebäudeklima zu verbessern und die Energiekosten zu senken sowie Schadstoffe und Staub zu binden. Gleichzeitig wird ein Lebensraum für die heimische Flora und Fauna geschaffen. Kahle und fensterlose Fabrikhallen werden so zu grünen Oasen. Gründächer bieten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen erholsamen Pausenort. Verkehrsflächen können mit Rasengittersteinen oder anderen tragfähigen aber wasserdurchlässigen Belägen versehen werden, sodass der Boden nicht weiter versiegelt wird. Als Umsäumung der Fläche eignen sich Bäume oder Wildstrauchhecken mit heimischen Gehölzen. Alternativ bietet sich ein Blühstreifen an, der auch an anderer Stelle ein Firmengelände nicht nur für Insekten attraktiv gestalten kann.

Stützmauern, Treppen oder Böschungssicherungen können beispielsweise als Trockenmauer gestaltet werden. Diese bietet Moosen, Farnen, Wildbienen und Echsen einen idealen Lebensraum. Ungenutzte Flächen können zu wertvollen Biotopen entwickelt oder der Verwilderung überlassen werden. So entsteht vielleicht Einzigartiges. Weitere mögliche Maßnahmen sind beispielsweise der Verzicht auf Dünger und Pestizide bei der Pflege, die Nutzung faunafreundlicher Beleuchtung, die Installation von Nisthilfen, die Anlage von naturnahen Teichen, Tümpeln oder Versickerungsmulden sowie das Pflanzen von Solitärbäumen, die zusammen mit ihrem Betrieb groß und alt werden dürfen.

Mit dem Wettbewerb und einem Preisgeld von insgesamt 7.500 Euro möchten die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und die Stadt Osnabrück – finanziell unterstützt durch die Haarmann Stiftung – diejenigen ehren und auszeichnen, die aus eigenem Willen entsprechende Maßnahmen zur Erhaltung der Natur realisiert haben. Gleichzeitig regen gute Projekte hoffentlich zur Nachahmung an.

Formlose Bewerbungen mit einer kurzen Beschreibung des Projektes, gerne mit Fotodokumentation, nehmen Stadt und Landkreis bis zum 3. Juli 2019 entgegen. Bewerbungen aus dem Landkreis Osnabrück gehen an die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück oder per E-Mail an naturschutzstiftung(at)lkos.de. Bewerbungen aus dem Osnabrücker Stadtgebiet nimmt der Fachdienst Naturschutz und Landschaftsplanung der Stadt Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8, 49084 Osnabrück per Post oder per E-Mail unter umwelt(at)osnabrueck.de entgegen. Auch Vorschläge sind willkommen.

Die Auswahl der preiswürdigen Beiträge übernimmt eine Fachjury. Im vierten Jahresquartal ist die Vergabe des Naturschutzpreises 2019 vorgesehen. Weitere Fragen beantwortet die Stadt unter Telefon 0541 323-3173. Fragen aus dem Landkreis Osnabrück werden unter Telefon 0541 501-4215 beantwortet.


www.osnabrueck.de

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