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Bund fördert kurzfristig Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur mit 150 Millionen

Jetzt heißt es, schnell sein: Unternehmen, Betriebe, gemeinnützige Verbände und soziale Einrichtungen, die mit ihren Fahrzeugen hauptsächlich im Osnabrücker Stadtgebiet unterwegs sind, können kurzfristig bis Mittwoch, 31. Januar 2018, Bundeszuschüsse zur Beschaffung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie entsprechender Ladeinfrastruktur beantragen. 150 Millionen Euro stehen dafür aus dem sogenannten „Dieselfonds“ bundesweit ab Anfang 2018 zur Verfügung.

Als eine der ersten Maßnahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020“ unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kurzfristig die besonders mit Stickstoffdioxid belasteten deutschen Städte bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Einen Investitionszuschuss beantragen können jetzt auch Unternehmen aller Art ebenso wie Betriebe, Verbände, soziale und gemeinnützige Einrichtungen, die hauptsächlich in der Stadt Osnabrück unterwegs sind. Den Zuschuss gibt es, wenn der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück bestätigt, dass das neue Fahrzeug die Luftqualität in der Stadt verbessert.

Beantragt werden können Zuschüsse zu den Mehrkosten eines E-Fahrzeugs oder Hybrids gegenüber einem konventionell betriebenen Fahrzeug. Wirtschaftlich tätige Antragssteller bekommen 40 Prozent der Mehrkosten erstattet, gemeinnützige Antragssteller 75 Prozent. Kleine Unternehmen können unter Umständen einen erhöhten Zuschuss von 60 Prozent bekommen. Die Art und der Typ des Fahrzeugs ist breit gefächert und umfasst viele Hersteller und Modelle. Voraussetzung ist jedoch die Anschaffung von mindestens zwei Fahrzeugen, insofern es sich um Pkw unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht handelt. Bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen kann schon die Anschaffung eines einzigen Fahrzeugs bezuschusst werden.

Neben vollelektrischen werden auch Hybridfahrzeuge bezuschusst, die eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von mindestens 50 Kilometern erreichen oder weniger als 50 g/km CO2 ausstoßen. Als Neubeschaffung zählen darüber hinaus auch Fahrzeuge mit einer vorherigen einmaligen Zulassung auf den Hersteller bzw. den Händler und einer max. Laufleistung von 1.000 Kilometern.

Voraussetzung für alle Antragssteller ist, dass das Fahrzeug innerhalb von zwölf Monaten nach Bewilligung des Antrags beschafft wird und der Förderantrag bis zum 31. Januar 2018 in Berlin vorliegt. Wer Interesse hat, findet hier den Leitfaden zur Antragstellung. Weitere Informationen erteilt die Stadt Osnabrück, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz; E-Mail: umwelt(at)osnabrueck.de; Telefon: 0541 323-3173.

Hintergrund

Wie sich so ein Zuschuss berechnet, verdeutlichen Beispiele: Ein Taxiunternehmen möchte mindestens zwei Fahrzeuge anschaffen. Statt eines fossil angetriebenen Fahrzeugs eines namhaften Herstellers wählt es die elektrische Variante des gleichen Typs. Die Mehrkosten belaufen sich je Fahrzeug auf ca. 8.000 Euro netto. Da es sich um ein wirtschaftlich tätiges Unternehmen handelt, werden 40 Prozent der Mehrkosten als Zuschuss vom Bund übernommen – also 3.200 Euro je Fahrzeug. Eine eigene Ladesäule würde mit 40 Prozent der Anschaffungskosten bezuschusst, bei 3.000 Euro Anschaffungspreis gäbe es 1.200 Euro Zuschuss.

Ein zweites Beispiel: Ein Betrieb möchte mindestens zwei Kastenwagen anschaffen. Die elektrische Alternative zum konventionellen Fahrzeug des gleichen Typs, ist in der Anschaffung 17.000 Euro teurer. 6.800 Euro von den Mehrkosten würde der Bund je Fahrzeug übernehmen. Zusätzlich wird bei Bedarf auch hier die Ladesäule bezuschusst.


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