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Ergebnisse der Workshops

In den insgesamt elf Workshops auf dem Klimagipfel wurde rege diskutiert und sich inhaltlich ausgetauscht. Die gesamte Bandbreite der Diskussion kann nicht festgehalten werden. Aber hier können Sie einerseits die Impulsreferate von den Workshops herunterladen sowie jeweils ein kurzes Fazit zu den Workshops entnehmen.

WORKSHOP 1: Klimabildung mit Lernorten leicht gemacht

Außerschulische Lernorte bieten Zugang und Unterstützung für Klimabildung in der Region. Vielfach sind die vorhandenen Angebote aber nicht bekannt. Daher wurde im Workshop eine Ausweitung der Datenbank auch über den Kreis hinaus gewünscht. Zudem wurde ein Bedarf nach einer stärkeren Vernetzung der Lernorte untereinander sowie mit weiteren Institutionen u. a. zu Klimabildungskonzepten und zu Förderprogrammen festgestellt. Zukünftig sollte hier möglichst eine Vernetzung gefördert werden.
Außerschulische Lernorte sind zumeist auf ehrenamtliche Tätigkeiten angewiesen, daher ist die Finanzierung einer dauerhaften Leistung schwierig. Hier erhoffen sich die Institutionen und Teilnehmenden eine stärkere Unterstützung durch die Kommunen und Verbände, um ein kontinuierliches Angebot aufrechterhalten zu können.


WORKSHOP 2: Kopf an, Licht aus! – Energiesparen in Schulen

Im Workshop wurde der Umgang mit dem Thema „Quantitative Bilanzierung von Aktivitäten in Schulprojekten“, insbesondere vor dem Hintergrund verstärkt zu beobachtender steigender Stromverbräuche kritisch diskutiert. Von den Teilnehmenden wurde die Einbindung von Nutzerprojekten in ein umfassendes pädagogisches Konzept („Pädagogische Energieberatung“) in Schulen favorisiert.


WORKSHOP 3: Klimaschutz von der Kita bis zur Berufsschule

Die beiden Impulsreferate von Saerbeck und aus der Region Hannover wurden von den Workshopteilnehmern als sehr gute Klimabildungsangebote wahrgenommen. Beide Angebote ermöglichen durch Ihre Ausrichtung eine kontinuierliche und aufeinander aufbauende Klimabildung. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass Klimabildung in die Lehrpläne aufgenommen werden müsste und dass ein Curriculum erstellt werden sollte. Bemängelt wurde, dass im Bereich Klimabildung die Vernetzung der Akteure mangelhaft ist und Ansprechpartner oft nicht bekannt sind.

Das Angebot aus der Region Hannover erscheint den Teilnehmenden auf viele andere Kommunen und Regionen übertragbar. Durch die Bündelung aller Angebote entsteht ein übersichtliches Angebot zu einem Thema wie in diesem Falle der nachhaltigen Mobilität und damit die Möglichkeit einer altersgerechten, aufeinander aufbauenden Bildung. Dieses sollte wenn möglich auch vor Ort und in der Region umgesetzt werden.


WORKSHOP 4: Klimabildung – gut vernetzt in der Region

Von den Workshopteilnehmern wurde die Vernetzung vor Ort und in der Region als ein wesentlicher Bestandteil für eine Erhaltung und Stärkung einer qualitativen Klimabildung erachtet. Eine „Koordinationsstelle auf vielen Füßen“ wurde für die Anbieter und Vernetzer gefordert. Als wichtige Aufgaben einer Vernetzung wurden hierbei die Koordination, die Funktion als Türöffner sowie die Verankerung vor Ort angesehen. Diese sollte sich dann auch regionale und überregional mit anderen Netzwerken austauschen.


WORKSHOP 5: Klimabildung im Vorschulalter

Die Teilnehmenden des Workshops empfinden die Angebote für die Kitas als eine Bereicherung für Ihre Arbeit und wünschen sich daher einerseits eine Fortführung der Angebote sowie eine Ausweitung auf weitere Themen. Gleichzeitig erhalten die Erzieherinnen die Rückmeldungen, dass die Eltern die Aktionen grundsätzlich befürworten und plädieren daher für mehr Mut Neues auszuprobieren. Als eine weitere Möglichkeit wird auch die Verwendung und Integration als Werte und Normen für das eigene Haus gesehen.


WORKSHOP 6: Kleine Klimaschützer nachhaltig unterwegs

Von den Teilnehmern des Workshops wurde als wichtig erachtet, dass der Klimaschutz auch bei anderen Zielen und Projekten als „Nebenziel“ möglichst immer mitberücksichtigt werden sollte. Argumente wie die Sicherheit und Gesundheit der Kinder sind zusätzliche und starke Aspekte, die auch dazu beitragen nachhaltige Mobilität fördern. Gleichzeitig wurde ein stärkerer Austausch in Bezug auf zwischen den Regionen gewünscht.

Ein weiterer Hauptpunkt in der Diskussion war, dass es nicht immer die großen Sachen sein müssen, die man in Angriff nehmen muss. Mehrere kleinere Aktionen wie einfach mal Aufkleber für die Kindermeilenaktion verteilen, sind in der Vielzahl hilfreich.


WORKSHOP 7: Kochen lernen – Klimaschutz, der schmeckt!

Den Workshopteilnehmern ist es wichtig, dass Kindern bereits früh auch in Kitas gezeigt wird, wie klimafreundlich gekocht wird. Dabei sollte es ein spielerisches, aber ernsthaftes Gruppenangebot geben. Gemeinsame Einkäufe und ein professioneller Koch sind dabei Teil des Programms. Die Eltern sind der Informationsschlüssel um das Angebot an Kinder heranzutragen.


WORKSHOP 8: Entdecken und Forschen – spielerisches Lernen

Im Workshop ging es um die Herausforderung das komplexe Thema Klima und dafür notwendige Kernkompetenzen zu vermitteln. Wie können der Kindergarten, die Schule etc. Lernenden ein naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise und welche Methoden sind dafür am besten geeignet? Ein Fazit des Workshops war, dass ein zentrales Element darin liegt die kindliche Neugier durch forschendes Lernen zu wecken und zu erhalten. Daraus kann dann die Erkenntnis des Kindes wachsen, ich kann etwas für mich und die Gesellschaft verändern.


WORKSHOP 9: Lernen für das Leben in Schule und Beruf

Es wird eine Vernetzung zwischen Schulen und Firmen als sehr wünschenswert betrachtet. Eine gute Möglichkeit auf den Beruf vorzubereiten bieten die Schülerfirmen, die vor allem in Niedersachsen gefördert werden. Eine weitere Ausbreitung der Schülerfirmen in der gesamten Masterplanregion wird als sinnvoll erachtet. Zudem wünschen sich die Teilnehmer/innen eine stärkere Vernetzung und weitere Kooperationen zwischen Schule und Beruf.


WORKSHOP 10: Zukunft gestalten – Engagement junger Menschen professionell unterstützen

Das Fazit des Workshops war, dass das Engagement junger Menschen zum Klimaschutz vorhanden und breit angelegt ist. Aber dass es auch Kümmerer braucht, die die jungen Menschen bei Ihren Projekten unterstützen. Ein Wunsch der Teilnehmer war der Aufbau eines Netzwerkes von lokalen Ansprechpartnern und Unterstützern. Ganz wichtig sei, dass die Ideen und Projekte von den Jugendlichen aufgegriffen und unterstützt werden sollten.


WORKSHOP 11: Rund um den Konsum – erfahren und mitmachen

Quintessenz des Workshops ist es, dass für einen nachhaltige Gestaltung des Konsums sowohl Politik und Wirtschaft als auch die Konsumenten selbst in der Verantwortung stehen. Einflussmöglichkeiten auf die individuellen Konsumentscheidungen werden vor allem in positiven Vorbildern sowie der Förderung des kritischen und reflektierten Denkens gesehen. Die im Workshop vorgetragenen Beispiele wurden als gute Angebote in dieser Hinsicht betrachtet. Diese sollten ausgebaut und weitere generiert werden; dabei gilt es auch die Frage zu diskutieren, ob „guter“, nachhaltiger Konsum möglich oder nicht vielmehr mit Konsumverzicht gleichzusetzen ist.“


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