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Klimafreundliches Bauen

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Klimafreundliches Bauen umfasst viele Facetten, die bei der Planung und Durchführung zu berücksichtigen sind. Sowohl beim Bau als auch beim anschließenden Leben und Arbeiten in Gebäuden können, je nach Art des Hauses, erhebliche Mengen an Kohlendioxid (CO2) durch Wärme, Kühlung, Beleuchtung und Lüftung freigesetzt werden. Die Ausgestaltung und Lage des Baukörpers hat, aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften der Wärmespeicherung, Auswirkungen auf das städtische Kleinklima. Die Art der Begrünung von Außenanlagen und Gebäuden sowie der Grad der Flächenversiegelung, wirken sich ebenfalls auf das Stadtklima aus. 

Folgende Aspekte sind daher beim klimafreundlichen Bauen zu berücksichtigen:

  • die Lage, Anordnung  und Ausrichtung des Gebäudes sowie dessen Grundriss,
  • die Auswahl ressourcen- und energiesparender Baumaterialen,
  • der Energiestandard des Gebäudes (Niedrigenergiehaus, Passivhaus und ähnliches),
  • der Einsatz alternativer Energiequellen (wie beispielsweise Photovoltaik, Erdwärme oder Holz),
  • die Durchführung von Energieeinsparmaßnahmen (LED-Beleuchtung, energiesparende Elektrogeräte und ähnliches) sowie
  • die Gestaltung der Außenanlagen und der Gebäudehülle, zum Beispiel Begrünung und wasserdurchlässige Bodenbeläge.

Die Stadt Osnabrück hat verschiedene Maßnahmen zum klimaschonenden Bauen festgelegt. So werden kommunale Gebäude in Osnabrück seit 2011 nur noch im Passivhaus-Standard errichtet. In der Bauleitplanung und bei der Festlegung von städtebaulichen Verträgen sind ökologische Kriterien festgesetzt beziehungsweise vereinbart, die auch einen Beitrag zum Klimaschutz beziehungsweise zum Schutz des Stadtklimas leisten. So fördert die Stadt beispielsweise den Bau von Passivhäusern und Niedrigenergiehäusern auf ehemals städtischen Grundstücken (beispielsweise in einem Neubaugebiet in der Gartlage).

Zum Weiterlesen:


www.osnabrueck.de

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