Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Altlastenkataster

Der Altlastenkataster

Gruen Astos 405
Auszug aus dem Kataster

 

Eine sachgerechte Bearbeitung von Altlastflächen erforderte zunächst die Erstellung entsprechender Kataster, in denen vor allem Informationen über Lage der Flächen, die Art der heutigen und früheren Nutzung oder auch die vermuteten Inhaltsstoffe bei Altablagerungen und früher eingesetzte Betriebsmittel an Altstandorten gesammelt werden.

Für die Altablagerungen wurde ein erstes Kataster in Osnabrück bereits in den achtziger Jahren aufgestellt, während eine systematische Erfassung der Altstandorte von 1996 bis 1998 vorgenommen wurde.

Mittlerweile liegen für Altablagerungen und Altstandorte Kataster vor, in denen zurzeit ca. 150 Altablagerungen und etwa 5900 Altstandorte registriert sind.

Die hohe Anzahl bei den Altstandorten beruht auf der Systematik der Erfassung über alte Adressbücher und Gewerbekarteien, denen in der Regel nur die Adresse zu entnehmen war. Als Beispiel seien hier Schreinereien und Tischlereien genannt, bei denen zu diesem Zeitpunkt nicht geklärt werden kann, ob beispielsweise Tauchbecken für die Holzimprägnierung vorhanden waren, die Verunreinigungen hervorrufen können. In der Praxis werden im Rahmen der Bauleitplanung und bei vorliegenden Bauanträgen die jeweiligen Bauakten ausgewertet, sodass nur Flächen mit einem tatsächlichen Kontaminationspotenzial zur weiteren Untersuchung kommen. Die Kataster sind die erste Informationsquelle, um Anhaltspunkte über mögliche Verunreinigungen zu bekommen.

 

 


    www.osnabrueck.de

    Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2017: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

    zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen