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Cilli-Maria Kroneck-Salis - frauenORT Osnabrück/Bad Iburg

„Ich lasse mir nichts gefallen, und ich finde das nicht stark, ich finde das selbstverständlich.“

(Cilli-Maria Kroneck-Salis, 27. August 2002)

Gewalt gegen Frauen – ein Thema, das Cilli-Maria Kroneck-Salis bis ins hohe Alter umtrieb. Seit 1978 engagierte sie sich im „Verein zum Schutz misshandelter Frauen“. Als Mitbegründerin des Frauenhauses in Osnabrück definierte sie Gewalt gegen Frauen als strukturelle Gewalt einer patriarchalen Gesellschaft.

Nach langjährigem Kampf erhielt der Verein 1981 die Trägerschaft für eines der ersten autonomen Frauenhäuser in Niedersachsen.
1992 rief sie zur Gründung eines Frauenflüchtlingshauses in Osnabrück auf, welches ein Jahr später eröffnet wurde und worin  geflüchtete bosnische Frauen und Kinder Schutz fanden.

Der frauenORT Cilli-Maria Kroneck-Salis ist eine Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten der Städte Osnabrück und Bad Iburg, sowie des Landkreises Osnabrück und des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V.

Osnabrück reiht sich damit als 35. frauenORT in die Riege der Städte und Gemeinden ein, in denen seit 2008 die Spurensuche nach bemerkenswerten Frauen in der niedersächsischen Geschichte bereits erfolgreich war. Im Bad Iburger Elternhaus von Cilli-Maria – dem heutigen Café Kroneck – informiert eine Erinnerungstafel über ihr Leben.

Stadtrundgang „Cilli-Maria Kroneck-Salis“

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Stadtrundgang durch Osnabrück zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ nicht zum Osnabrücker Frauenhaus führt, dessen Mitbegründerin Cilli-Maria Kroneck­-Salis war. Dank der großartigen Unterstützung der Firma Zeitseeing Stadtführungen ist es aber gelungen, Belege und andere Zeitzeugnisse zu einem solchen auf spannende und eindrucksvolle Art und Weise zusammenzuführen.

Der Stadtrundgang „Cilli-Maria Kroneck-Salis“ begibt sich auf Spurensuche nach Ereignissen in der Geschichte der Stadt Osnabrück, die unter das Thema subsummiert werden können: So wurden im 16. und 17. Jahrhundert Frauen als „Hexen" verunglimpft und ermordet. Im 18. Jahrhundert sind Fälle „häuslicher Gewalt" gegen Frauen in Gerichtsakten festgehalten. Das Bürgerliche Familienideal im 19. Jahrhundert begrenzt die Bildungs- und „Berufs“möglichkeiten von Frauen auf ihre „wesensmäßigen Aufgaben“ als Ehefrau, Mutter und Hausfrau.

Buchung direkt über Zeitseeing.

frauenORTE in Niedersachen

Die Initiative frauenORTE Niedersachsen des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten in breiter Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Angebotspalette kulturtouristischer Aktivitäten umfasst frauenORT-Stadtführungen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Lesungen u.v.m. Gefördert wird die Initiative durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Linktipp: frauenORTE Niedersachsen


www.osnabrueck.de

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