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Stadt Osnabrück | Friedenskultur

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Aktuelles

11.10.2017

Veranstaltungen zum 9. November 2017

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland zahlreiche Synagogen. Auch in Osnabrück wurde das jüdische Gotteshaus an der heutigen Alten Synagogen-Straße in Brand gesetzt, jüdische Bürger wurden verhaftet oder waren gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt. Jährlich wird an die Verbrechen und die Opfer dieser Nacht im Rahmen einer zentralen Gedenkfeier erinnert, die seit dem Jahr 2001 durch Osnabrücker Schulen ausgerichtet wird.

Synagoge.
(Synagoge) Zerstörte Synagoge am Morgen des 10. November 1938; Foto: © Sammlung Ordelheide Osnabrück

Jährlich wird an die Verbrechen und die Opfer dieser Nacht mit einer zentralen Gedenkfeier erinnert, die seit dem Jahr 2001 von Osnabrücker Schulen ausgerichtet wird. In diesem Jahr hat das Gymnasium Carolinum die Aufgabe übernommen, die Gedenkfeier am Mittwoch, 9. November, um 16.30 Uhr in der Aula des Schlosses Osnabrück zu gestalten. Hierfür haben der Chor Carolinum Cantat und zahlreiche Schülerinnen und Schüler ein musikalisch-szenisches Gedenken unter der Fragestellung „Was nicht verloren gehen darf“ vorbereitet.
 
Im Anschluss an die Gedenkfeier wird ein Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge an der Alten Synagogenstraße überleiten. Hier findet die Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge statt.
 
Begleitet werden die Veranstaltungen am 9. November durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Zeitzeugengesprächen, Konzerten, Lesungen und Vorträgen. So bietet beispielsweise die Volkshochschule Osnabrück am 3. November um 19.30 Uhr einen Vortrag von Ulrich Brinkmann zum Thema „Das Schweigen über die NS-Zeit“ an. Der Autor Paul Glaser liest am 14. November um 19.30 Uhr im Steinwerk St. Katharinen aus seinem Buch „Die Tänzerin von Auschwitz“, das von seiner eigenen Entdeckung der verdrängten jüdischen Wurzeln seiner Familie erzählt, und die Shtetl Band Amsterdam tritt mit „Roots and Shoots“ aus dem Genre der Klezmermusik am 20. November um 17 Uhr im „Treffpunkt“ des AMEOS Klinikums auf. Eine spannende Spurensuche erwartet die Besucher mit der Premiere des Dokumentarfilms „Flucht 1937“, der am 6. November um 11.30 Uhr im Cinema-Arthouse gezeigt wird. Die Osnabrücker Schülerin Abigail Mathew hat sich mit einem engagierten Team auf die Spuren ihres Urgroßvaters, dem Fluchthelfer Wilhelm Hellmeister, begeben, der die Flucht der Osnabrücker Juden Justus Nussbaum und Alfred Gossels maßgeblich unterstützte.
 
Nähere Informationen zu den genannten und weiteren Veranstaltungen sind in einem Faltblatt nachzulesen, das ab Mitte Oktober in der Bürgerberatung und Tourist-Information erhältlich ist, an weiteren öffentlichen Orten ausliegt oder im Internet unter www.osnabrueck.de/friedenskultur herunter geladen werden kann.
 
Weitere Informationen sind im Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück unter Telefon 0541 323-2287 erhältlich.


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