Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Hauptinhalt

Aktuelles

04.05.2020

Osnabrück trauert um Denis Goldberg

Denis Goldberg, südafrikanischer Aktivist, Freiheitskämpfer und langjähriger Begleiter Nelson Mandelas, Freund des Afrika-Festivals Osnabrück, ist am Donnerstag, 29. April, im Alter von 87 Jahren verstorben.

Denis Goldberg 2017 c AngelavonBrill 22.
(Denis Goldberg 2017 c AngelavonBrill 22) Foto: Angela von Brill
Denis Goldberg 2017 c AngelavonBrill 26.
(Denis Goldberg 2017 c AngelavonBrill 26) Foto: Angela von Brill

Prof. Dr. hc. Denis Goldberg wurde 1933 in Kapstadt/Südafrika als Sohn jüdischer Einwanderer geboren. Er verbrachte 22 Jahre in südafrikanischen Gefängnissen als Aktivist gegen das Apartheid-Regime. Seit seiner Freilassung 1985 ist er der "geheime Botschafter" seines Landes für das Ende der Rassentrennung und hat über sein Land informiert. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen.

Denis Goldberg hat sich 2017, bei seinem letzten Besuch der Friedensstadt, auch in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eingetragen. Zuvor war er regelmäßig Gast, Ehrengast und Schirmherr des Osnabrücker Afrika Festivals und 2015 Schirmherr der ersten Internationalen Wochen gegen Rassismus. 2016, während des 10. Afrika Festivals, war Denis Goldberg mit dabei, als der Nelson-Mandela-Platz vor dem Bibliotheksgebäude von Universität und Hochschule eingeweiht wurde. Denis Goldberg war der Friedensstadt und dem Aktionszentrum Dritte Welt, über welches er den Kontakt pflegte, sehr verbunden.

In Hout Bay, seinem Wohnort in Südafrika, verfolgte er mit einer Stiftung zur Gründung eines „Hauses der Hoffnung“ einen Lebenstraum: "Jedes Kind hat das Recht zu träumen, zu wachsen und sein Leben zu bereichern. Helfen Sie mit, ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen." Der unbeirrbare Kämpfer sah das Projekt als einen Raum, der die Jugend der verarmten Gemeinden, die an die wohlhabende Hafenstadt Hout Bay grenzen, aufwerten sollte.

Zu Beginn dieses Jahres wurde der Bau des „Houses of Hope“ von den zuständigen Behörden genehmigt und eine erste feierliche Aufführung auf dem Gelände des Hout Bay Museums, auf dem das Haus gebaut werden wird, am 13. Februar veranstaltet.


Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz
Erst wenn Sie auf einen Button klicken, wird der Link zu einem sozialen Netzwerk aktiv (Farbe blau, Regler rechts).
Nach einem 2. Klick auf ein aktiviertes Logo gelangen Sie zum Login ihres Netzwerkes und können den Inhalt dort teilen. Alternativ können Sie unter den Einstellungen (Zahnrad) die einzelnen Netzwerke dauerhaft aktivieren.
In jedem Fall werden bereits durch das Aktivieren Daten an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und ggf. auch dort gespeichert. Daher sind sie auf www.osnabrueck.de standardmäßig deaktiviert. Mehr Info

www.osnabrueck.de/friedenskultur

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2020: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

Start | Kontaktformular Barrierefreiheit | Inhalt | Kontakt

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen