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Stadt Osnabrück | Friedenskultur

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21.09.2016

Meckel trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein

 In den Jahren 1941/42 wurden mehr als 25.000 Menschen in das Ghetto von Riga deportiert und überwiegend im Wald von Bikernieki ermordet. Anlässlich der vor 75 Jahren begonnenen Deportationen aus dem Deutschen Reich nach Riga veranstalten der Volksbund und die Friedensstadt Osnabrück das 3. Symposium des Deutschen Riga-Komitees, welches am 21. und 22. September im Rathaus stattfindet.

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() Von links nach rechts: Markus Meckel und Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert; Foto: Stadt Osnabrück, Gerhard Meyering
2016 09 21 Meckel 2.
(2016 09 21 Meckel 2) Von links nach rechts: Markus Meckel und Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert; Foto: Stadt Osnabrück, Gerhard Meyering

Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert empfing die Teilnehmer des Symposiums am Mittwoch, 21. September, im Friedenssaal des historischen Rathauses, bei dem sich Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück eintrug.
 
„Wir stehen vor der Herausforderung, Zugänge zu der für das bundesrepublikanische Selbstverständnis zentralen Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus zu schaffen und dabei die Erinnerung von Zuwanderern einzubeziehen. Gemeinsame Erfahrungen von Krieg oder Unterdrückung können hier Ansatzpunkte sein sowie ein gemeinsames Gedenken und die wichtige Arbeit der Versöhnung. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und mit ihm das Deutsche Riga-Komitee leisten hier richtungsweisende Arbeit. Es war ein notwendiges und wichtiges Signal im Jahr 2000 das Komitee zu gründen und gemeinsam mit den lettischen Partnerorganisationen diese eindrucksvolle Gedenkstätte vor den Toren Rigas zu realisieren. Die Arbeit des Volksbundes und zahlreicher junger Freiwilliger aus Deutschland auf den Gräberfeldern in Osteuropa oder auch der Gedenkstätte in Riga, trägt nachhaltig zur Versöhnung und auch zur europäischen Integration bei – trotz aller Krisen, die Europa derzeit zu bestehen hat“, so Osnabrücks Stadtoberhaupt.
 
Das Deutsche Riga-Komitee wurde im Jahr 2000 von 13 deutschen Großstädten, darunter Osnabrück, und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gegründet. Heute gehören 55 Städte dem Komitee an.
 
Der 1952 im brandenburgischen Müncheberg geborene SPD-Politiker Markus Meckel hat sich als Theologe und Pfarrer schon früh in der Ökumenischen Bewegung und der politischen Opposition der ehemaligen DDR engagiert. Nach dem Fall der Mauer war er Mitglied der Volkskammer und schließlich von April bis August 1990 Außenminister der DDR. Als langjähriges Mitglied des Bundestages hat er sich u.a. für die Aufarbeitung der Geschichte und Folgen der SED-Diktatur und die deutsch-polnische Verständigung eingesetzt. Seit dem 12. Oktober 2013 ist er Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.


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