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Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bundesweit stattfinden, bieten viele Möglichkeiten und Chancen, sich offen und solidarisch für Menschenwürde einzusetzen und gegen Diskriminierung aktiv zu werden.

Weitere Informationen: www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

Die Mittelmeermonologe-Bühne für Menschenrechte Berlin; © Luca Abbiento
Die Mittelmeermonologe-Bühne für Menschenrechte Berlin; © Luca Abbiento

Vielfältiges Programm in Osnabrück

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die in diesem Jahr vom 16. bis 29. März stattfinden, setzen sich seit 25 Jahren gegen Hass und Menschenfeindlichkeit und für ein friedliches Miteinander ein.

Das diesjährige Motto der bundesweiten Aktionswochen gegen Rassismus lautet „Gesicht zeigen – Stimme erheben“. Die Bürgerinnen und Bürger der Friedensstadt Osnabrück beteiligen sich bereits zum sechsten Mal mit vielen abwechslungsreichen Veranstaltungen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus und tragen damit zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes bei. Mit ihrem Engagement setzen sie ein klares Zeichen für ein tolerantes und friedliches Miteinander und gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.

Gemeinsam mit über 46 örtlichen Vereinen und Institutionen, Schulen, Kulturschaffenden, Glaubensgemeinschaften und weiteren Initiativen ist so ein beeindruckendes Programm zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus entstanden.

Den Auftakt macht am 12. März um 18.30 Uhr die Ausstellung in der Lagerhalle „Eine*r von uns – Lebensrealitäten junger Menschen“, deren Texte und Fotos von ihren Erfahrungen in einer von Flucht und Migration geprägten Welt erzählen.

Um Rassismus-Erfahrungen schwarzer Menschen in Deutschland geht es im gleichnamigen Film, der am 17. März um 19 Uhr ebenfalls in der Lagerhalle gezeigt wird. Der Film porträtiert die afroamerikanische Schriftstellerin Audre Lorde und zeigt mit Originalaufnahmen ihre Perspektive auf Realitäten schwarzer Deutscher, auf Rassismus und die (weiße) feministische Bewegung der Zeit.

Einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung des modernen Rassismus kann man in dem am 18. März stattfindenden Vortrag des aus Äthiopien stammenden Politwissenschaftlers Ambachew Addisu Anjulo gewinnen. Neben historischen Entwicklungen geht es auch um das Aufdecken von aktuellen Bereichen, in denen Rassismus uns begegnet und reproduziert wird.

Interkulturelle Begegnung findet in unterschiedlicher Form statt. Neben dem Begegnungsfest des Vereins Deutsch-Syrischer Austausch Osnabrück e.V. am 18. März um 18 Uhr lädt der Verein „Wir in Atter e.V.“ am 29. März ab 10 Uhr zum Kennenlernen interkultureller Frühstücksgewohnheiten ein. Ebenfalls am 29. März lädt der Schachverein Osnabrück ab 13 Uhr zu einem Tag der offenen Tür mit Workshop zum Thema „Antirassistisches Engagement im Verein“ und zu einem Simultan mit der deutschen Nationalspielerin WGM Melanie Lubbe ein.

Musik als Plattform für soziale Themen nutzt das Konzert „Amandla- Musik gegen Diskriminierung“ am 28. März um 19.30 Uhr im Gartenhaussaal der Musik- und Kunstschule und entführt seine Zuhörer mit musikalischen Botschaften in verschiedene Länder.

Auch Kinder und Jugendliche beziehen klar Stellung gegen jede Form von Diskriminierung. Die Domschule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ möchte am 18. und 19. März, jeweils von 9 bis 12 Uhr, gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern mit der Aktion „My Step to one world“ auf eine Welt zusteuern, in der kulturelle und religiöse Unterschiede respektiert werden.

Dem Thema Integration und den damit verbundenen Schwierigkeiten nähert sich am 20. März um 19 Uhr die deutsch-türkische Theatergruppe „Halber Apfel“ im Lutherhaus mit dem Theaterstück „Almanya, ich liebe dich! – Die Sache mit der Integration“. Mit viel Tempo, Ironie und Spaß kann das Publikum einen Einblick in das nicht immer einfache Zusammenleben der türkischen und deutschen Familien bekommen.

Am 24. März um 19 Uhr erzählen die „Mittelmeer-Monologe – Bühne für Menschenrechte Berlin“ im Museumsquartier Osnabrück von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich genommen haben, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können.

Weitere Informationen und das Programm zum Download sind ab Mitte Februar auf www.osnabrueck.de/friedenskultur zu finden. Rückfragen an das städtische Büro für Friedenskultur sind unter Telefon 0541 323-2322 (Monika Dieckmann) oder unter der E-Mail-Adresse dieckmann(at)osnabrueck.de möglich.

Konzert Amandla-Musik gegen Rassismus; © Maan Mouslli
Konzert Amandla-Musik gegen Rassismus; © Maan Mouslli
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