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Virtuelle Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

Zahlreiche Kränze wurden am 27. Januar 2019 vor dem Mahnmal am Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck abgelegt; Foto: Gabriele Janz/LVO
Zahlreiche Kränze wurden am 27. Januar 2019 vor dem Mahnmal am Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck abgelegt; Foto: Gabriele Janz/LVO
QR-Code 27. Januar
QR-Code 27. Januar

Viele Veranstaltungen werden derzeit in den virtuellen Raum verlegt. Das gilt auch für die vom Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) verantwortete zentrale Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021. So werden sämtliche geplanten Programmpunkte dieses Jahr separat stattfinden und von Thorsten Alich (werk.statt Osnabrück) filmisch aufgezeichnet. Am Gedenktag selbst ist die Videoaufzeichnung ab 17.30 Uhr freigeschaltet und kann unter https://vimeo.com/498309346 aufgerufen werden.

Landrätin Anna Kebschull wird in ihrer Ansprache an die Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen 1945 erinnern. Ein Schwerpunkt ihrer Rede wird das Schicksal von 500.000 Sinti und Roma sein, die der NS-Todesmaschinerie zum Opfer fielen.

Den Worten der Landrätin wird ein gleichfalls vorproduziertes Video der Alexanderschule Wallenhorst folgen. Schülerinnen und Schüler hatten sich im Rahmen eines Tandemprojektes mit dem Sinti-Kulturverein Maro Dromm Sui Generis und eines deutsch-polnischen Schüleraustauschs 2015 auf den Weg nach Auschwitz gemacht. Sie haben sich dabei intensiv mit dem Holocaust und dem NS-Rassismus auseinandergesetzt. In dem Video blicken einige der Beteiligten in Interviews nach fünf Jahren auf das Erlebte zurück: Was ist geblieben? Inwiefern hat sie diese Fahrt verändert?

Am Vormittag des 27. Januar findet die Kranzniederlegung – aus Infektionsschutzgründen im kleinsten Kreise – statt. Landrätin Anna Kebschull, wenige weitere Vertreter aus Stadt und Landkreis, Baruch Chauskin von der Jüdischen Gemeinde Osnabrück und Mario Franz als Sprecher des Niedersächsischen Verbandes Deutscher Sinti gedenken zeitversetzt am Mahnmal Augustaschacht der Opfer des Nationalsozialismus. Im Anschluss trägt Baruch Chauskin, Kantor der Jüdischen Gemeinde Osnabrück, die Totenklage „El Male Rachamim“ vor. Ferner spricht Mario Franz ein Klagegebet in Romanes.

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945, wird jährlich bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die zentrale Gedenkveranstaltung für die Stadt Osnabrück, den Landkreis Osnabrück, die Gemeinden

Hasbergen und Hagen sowie für die Stadt Georgsmarienhütte richtet seit 1998 der LVO aus. Orte der Erinnerung sind in jährlichem Wechsel das Mahnmal Augustaschacht in Hasbergen-Ohrbeck und die Gedenktafeln am Markt in Osnabrück.

Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Mahnmal am Augustaschacht
Mahnmal Augustaschacht Ohrbeck von Volker-Johannes Trieb; AZ steht für „Arbeitszucht“

Die Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 findet jährlich im Wechsel an der Gedenkstätte Augustaschacht Ohrbeck oder an den Gedenktafeln für die ermordeten Osnabrücker Juden sowie Sinti und Roma auf dem Osnabrücker Marktplatz statt. Veranstalter ist der Landschaftverband Osnabrücker Land. Der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück legt als Präsident des Landschaftsverbandes gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Osnabrück einen Kranz an der Gedenkstätte nieder. Das jüdische Totengebet, das Kaddisch, sowie weitere wechselnde Programmpunkte ergänzen die würdige Gedenkveranstaltung.

Linktipps:

Augustaschacht

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