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Stadt Osnabrück | Friedenskultur

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Gedenkstätte Augustaschacht

Im "Arbeitserziehungslager Ohrbeck" bei Osnabrücks Nachbarstadt Georgsmarienhütte waren von Januar 1944 bis zum Kriegsende 1945 mehr als 2000 Menschen aus 18 Nationen inhaftiert, die unter dem Kommando der Gestapo zur Arbeit im angrenzenden Eisenhüttenwerk und zur Trümmerbeseitigung gezwungen wurden. Mindestens 100 Häftlinge verloren in diesem heute als "KZ der Gestapo" bezeichneten Straflager ihr Leben.

Der Verein Gedenkstätte Augustaschacht hat in dem erhaltenen ehemaligen Lagergebäude eine Gedenkstätte angelegt, die sich mit der Geschichte der Zwangsarbeit und des Nationalsozialismus in der Region Osnabrück auseinander setzt. Jugendliche werden eng in die Arbeit der Gedenkstätte einbezogen und haben sich an den archäologischen Ausgrabungen vor Ort, an den Begegnungen mit Zeitzeugen und dem Aufbau der Gedenkstätte beteiligt.

Der Verein kooperiert mit dem Museum "Markt 12" im niederländischen Aalten und dem Münsteraner Geschichtsort "Villa ten Hompel".

 

Ausstellungen

Zu sehen ist u.a. die Ausstellung " 'Ich habe oft gedacht , ich schaff es nicht ...’ Fremdarbeit von Papenburg bis Melle", "... die Spur aufgenommen: Sowjetische Kriegsgefangene am Piesberg in Osnabrück" und "Erinnerung und Verantwortung" zum Kriegsende 1945 im Osnabrücker Land.

Der Eintritt ist frei.

 

Gedenkstätte Augustaschacht
Zur Hüggelschlucht 4
49205 Hasbergen-Ohrbeck

Telefon: 05405 8959270
Fax: 05405 8959271
E-Mail: info@augustaschacht.de

Linktipp:
www.gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de

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