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Stadt Osnabrück | Friedenskultur

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Veranstaltungen zum 9. November 2018

Mahnmal Alte Synagoge
Mahnmal Alte Synagoge

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland zahlreiche Synagogen. Auch in Osnabrück wurde das jüdische Gotteshaus an der heutigen Alten Synagogen-Straße in Brand gesetzt, jüdische Bürger wurden verhaftet oder waren gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt.

Jährlich wird an die Verbrechen und die Opfer dieser Nacht im Rahmen einer zentralen Gedenkfeier erinnert, die seit dem Jahr 2001 durch Osnabrücker Schulen ausgerichtet wird. Zum 80. Jahrestag der Pogromnacht haben Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Erich-Maria-Remarque-Realschule Osnabrück die Aufgabe übernommen und widmen sich unter dem Titel „Wir erinnern uns è Wir handeln!“ dem Thema Antisemitismus in der Geschichte und in der Gegenwart. Dessen Ausmaß wird heute vor allem in Hassbotschaften und Kommentaren im Internet deutlich. Aufgrund der begrenzten Plätze in der Aula des Schlosses ist eine Anmeldung erforderlich.

Im Anschluss an die Gedenkfeier am Vormittag des 9. November um 11.30 Uhr in der Aula des Schlosses Osnabrück wird ein Gedenkgang zum Ort der zerstörten Synagoge an der Alten Synagogenstraße überleiten. Hier findet die Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge statt.

Begleitet werden die Veranstaltungen am 9. November durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Konzerten, Vorträgen oder auch Ausstellungen. So wird beispielsweise bis zum 20. Dezember im Foyer der neuen Universitätsbibliothek am Westerberg die Ausstellung „Alles brannte!“ gezeigt, die jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen dokumentiert.. Am 15. November findet um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Osnabrück das Konzert „Entartet? Zur Musikzensur im 20. Jahrhundert“ statt. Studierende des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück stellen zensierte Werke und eigene Kompositionen vor. Und in dem Vortrag die „Banalität des Bösen“? berichtet Prof. Dr. Christian Wiese am 8. November um 19.30 Uhr im Steinwerk der Katharinenkirche über die Geschichts- und Erinnerungsdebatten anlässlich Hannah Arendts Publikation „Eichmann in Jerusalem“.

Nähere Informationen zu den genannten und weiteren Veranstaltungen sind in einem Faltblatt nachzulesen, das in der Bürgerberatung und Tourist-Information erhältlich ist, an weiteren öffentlichen Orten ausliegt oder unten heruntergeladen werden kann.

Anmeldung zu der Gedenkveranstaltung am 9. November und weitere Informationen unter Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, Telefon 0541 323-2287, E-Mail grewe.c(at)osnabrueck.de.

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