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16.11.2017

Politische Unsicherheiten, Kunst und Felix Nussbaum: Workshop mit der Künstlerin Michal Helfman

Mitmacher gesucht: Das Felix-Nussbaum-Haus im Museumsquartier Osnabrück lädt zu einem Workshop mit der israelischen Künstlern Michal Helfman ein. Am Samstag, 18. November, sowie am Sonntag, 19. November, vertieft sich die Künstlerin aus Tel Aviv gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmern für je fünf Stunden in die Werke Felix Nussbaums: Welche Kraft entfalten künstlerische Mittel in politisch unsicheren und extremen Zeiten? Wie knüpfen Felix Nussbaums starke Bilder an das Heute an? Was gehört in den poetischen Werkzeugkasten zeitgenössischer Kunstschaffender?

Danse Macabre 2017 c AngelavonBrill 19.
(Danse Macabre 2017 c AngelavonBrill 19) Ansicht der Installation „While Dictators Rage“ von Michal Helfman im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück; Foto: Angela von Brill

Am Sonntag, 19. November, schließt sich ein für alle offenes Künstlerinnengespräch zwischen der Kuratorin Anne Sibylle Schwetter und Michal Helfman an den Workshop an. Das Gespräch beginnt um 18 Uhr im Felix-Nussbaum-Haus.

Helfman selbst hat sich in ihrer Installation „While Dictators Rage“ (2013) mit Nussbaums letztem Werk „Triumph des Todes“ (1944) auseinandergesetzt. Nussbaum inszeniert den Untergang aller zivilisatorischen Werte als neuzeitlichen Totentanz. Michal Helfman rekonstruiert das Gemälde im Raum und wirft überraschende Fragen wie die nach der Bedeutung von Musik und Tanz im Kontext von Krieg und Diktatur ins Spiel. Die Installation ist noch bis zum 19. November im Felix-Nussbaum-Haus zu sehen.

Anmeldungen für den Workshop werden unter E-Mai esch(at)osnabrueck.de angenommen.

Workshop und Gespräch finden in englischer Sprache statt. Teilnahme beziehungsweise Eintritt sind kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Michal Helfman (* 1973, Israel) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die mit Skulptur, Zeichnung, Installation, Performance, Tanz und Film arbeitet. Zuletzt waren ihre Werke in Einzelausstellungen in Rotterdam, Berlin, New York und Tel Aviv zu sehen. Sie nahm an zahlreichen internationalen Ausstellungen teil, darunter die 32. Biennale von Sao Paulo, die 50. Biennale von Venedig, im Martin-Gropius-Bau, Berlin, und im Institut für Bildende Kunst, San Francisco.



www.osnabrueck.de/fnh

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