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07.11.2017

Künstlerinnengespräch mit Michal Helfman im Felix-Nussbaum-Haus

Das Felix-Nussbaum-Haus lädt für Sonntag, 19. November,  um 18 Uhr zu einem Gespräch zwischen der Kuratorin Anne Sibylle Schwetter mit der israelischen Künstlerin Michal Helfman (Tel Aviv) ein. Das Gespräch findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.

Anlass ist die Installation der Künstlerin „While Dictators Rage“ (2013), die noch bis zum 19. November im Felix-Nussbaum-Haus zu sehen ist. Darin beschäftigt sich Michal Helfman mit dem letzten Werk „Triumph des Todes“ (1944) von Felix Nussbaum, in dem der Maler den Untergang aller zivilisatorischen Werte als neuzeitlichen Totentanz inszeniert. Michal Helfman nimmt eine installative Rekonstruktion des Gemäldes vor, die musikalisch von einer zeitgenössischen Variation des in den 1940er Jahren populären Tanzschlagers „Lambeth Walk“ begleitet wird. Damit bringt die Künstlerin überraschende Fragen wie nach der Bedeutung von Musik und Tanz im Kontext von Krieg und Diktatur ins Spiel. Im Zentrum des Gesprächs wird neben der künstlerischen Intention und methodischen Konzeption Helfmans auch die Bedeutung des Malers Felix Nussbaums heute stehen.

 

Michal Helfman (* 1973, Israel) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die mit Skulptur, Zeichnung, Installation, Performance, Tanz und Film arbeitet. Zuletzt waren ihre Werke in Einzelausstellungen in Rotterdam, Berlin, New York und Tel Aviv zu sehen. Sie nahm an zahlreichen internationalen Ausstellungen teil, darunter die 32. Biennale von Sao Paulo; die 50. Biennale von Venedig; Martin-Gropius-Bau, Berlin; Institut für Bildende Kunst, San Francisco.

 

 



www.osnabrueck.de/fnh

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