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11.04.2017

Freier Eintritt in die Osnabrücker Museen am Internationalen Museumstag

Die Osnabrücker Museen laden wieder zum Internationalen Museumstag ein, der in diesem Jahr unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ steht. Am Sonntag, 21. Mai, gibt es ein vielfältiges und spannendes Programm bei freiem Eintritt im Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum, im Museum am Schölerberg, im Diözesanmuseum Osnabrück, in der Kunsthalle Osnabrück, im Museum Industriekultur und im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum.

Am Internationalen Museumstag eröffnet das Kulturgeschichtliche Museum um 11.30 Uhr die Ausstellung „‚… dat hillige Evangelium recht prediken‘ – Osnabrück im Zeitalter der Reformation.“ Das Besondere an der Ausstellungskonzeption ist, dass sie das Museum gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Osnabrücker Gymnasiums Carolinum entwickelt hat. Um 15.30 Uhr begleiten diese Schüler als Peerguides in einer öffentlichen Führung die Besucher durch die Sonderausstellung. Bereits um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung im Felix-Nussbaum-Haus statt.

Die Villa Schlikker ist nach dem ersten Sanierungsschritt wieder geöffnet und lädt zu einem Rundgang durch 100 Jahre Stadtgeschichte ein.

Politisches und mögliche Perspektiven des Visuellen zeigt die Ausstellung „Push. Leben in zeiten der Hyperinformation“  des European Media Art Festivals in der Kunsthalle Osnabrück. Für ihre kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Konzepten der Kommunikation entwickeln die in dieser internationalen Gruppenausstellung versammelten künstlerischen Positionen starke ästhetische Formen. Die Werke beschäftigen

sich mit dem dichten, scheinbar undurchdringlichen Informationsdschungel, durch den der Medienuser täglich seinen Weg finden muss – in Zeiten von Push-Meldungen, Status-Updates und Hasskommentaren. Die Ausstellung wurde kuratiert von Hermann Nöring und Franz Reimer.

Hermann Nöring bietet um 16 Uhr eine kostenlose Kuratorenführung anbieten.

Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum werden öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung zu Erich Maria Remarque um 14  und 16 Uhr geboten. Hier wird im Foyer auch die Sonderausstellung „Das Gedenken. National – lokal – individuell“ mit Fotografien von Dieter Blase präsentiert.

Im Diözesanmuseum können sich Kinder mit ihren Eltern bei „Mit Karl dem Großen durch die Zeit. Playmobil erzählt Geschichte(n)“ auf Spurensuche begeben und Geschichten von Königen, Rittern und Bischöfen mitten in Osnabrück entdecken. Die Figuren von Playmobil zeigen Geheimnisse des Museums und der Domschatzkammer. Bei dieser Veranstaltung findet auch eine Verlosung statt.

Darüber hinaus heißt es von 10 bis 18 Uhr „Die Arche-Werft. Baue wie Noah ein Schiff und lass es schwimmen!“, um 12 Uhr „Seine Majestät lädt ein: Karl der Große zeigt dir seine Ausstellung“, um 14 Uhr „Sankt Martin und Co.: Die Heilige Barbara erklärt dir, wer die Heiligen wirklich sind“ und um 16 Uhr „Land unter: Noah erzählt seine Geschichte.“ Die Führungen dauern rund 20 Minuten.

Außerdem bietet das Diözesanmuseum um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die diesjährige Sonderausstellung „Im Angesicht des Todes. Begegnung zwischen Schicksal und Hoffnung“ mit Kuratorin Friederike Andrea Dorner an.

Am Internationalen Museumstag werden die Besucher im Museum Industriekultur Osnabrück überrascht: Die neue Dauerausstellung wird um 11 Uhr eröffnet, und danach gibt es ein buntes Programm für die ganze Familie. Über drei Ebenen werden in einem völlig neuen Ausstellungssystem viele Themen anschaulich präsentiert. Im Mittelpunkt steht die in die Ausstellung neu integrierte Kinderspur: Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen, heißt es da! Mit allen Sinnen können junge Besucher die Geschichte des Piesberger Bergbaus und des Steinbruches kennenlernen.

Darüber hinaus geht es um die Zeit, als die noch kleine Stadt Osnabrück sich auf den Weg in die Industrialisierung machte. Wann kam die Eisenbahn in die Stadt? Was veränderte sich dadurch? Warum wurde die Uhr plötzlich so wichtig? Die Antworten auf diese Fragen können sich die Besucher mit einem spannenden Quiz erarbeiten.

Aber nicht nur die Dauerausstellung lockt die kleinen und großen Besucher, sondern auch ein vielseitiges Rahmenprogramm zum Staunen und Mitmachen. Interessierte können um 14.30 Uhr an einer Führung in den Piesberg teilnehmen und auf Fossiliensuche gehen. Ganz besonders aufregend wird es dann bei der Krimiführung für Kinder, ebenfalls um 14.30 Uhr. Wer sich für das alte Handwerk begeistert, der sollte sich ab 12.30 Uhr unbedingt anschauen, wie einst gesponnen und gewebt wurde. Ein Zigarrendreher führt ab 13 Uhr die Kunst der Zigarrenherstellung vor. Bei den zahlreichen Mitmachaktionen steht der Spaß im Vordergrund: Hinter dem Haseschachtgebäude kann mit dem Piesberger Sandstein ab 12.30 Uhr eigenständig gepflastert werden, Dampfboote können gebaut und Zinn gegossen werden, ebenfalls jeweils ab 12.30 Uhr. Im Stromlabor und auf dem Energiefahrrad sind ab 12.30 Uhr Experimentierfreude und körperlicher Einsatz gefragt.

Außerdem kann die neue Sonderausstellung „Waren, Welt und Wirtschaftswunder. Die Große Straße in Osnabrück um 1900“ besucht werden. Für Erfrischungen ist ausreichend gesorgt. Es gibt selbst gebackene Waffeln, leckeres Eis und natürlich Kaffee und Kuchen.

Das gesamte Programm des Museums Industriekultur am 21. Mai ist im Internet unter www.industriekultur-museumos.de. zu finden.

Im Museum am Schölerberg findet um 10.30 Uhr die Veranstaltung „Forschen-Staunen-Entdecken: Thema Wasser“ statt. Die Vorführungen des Planetariums gibt es zu reduzierten Eintrittspreisen: um 15 Uhr „Der Regenbogenfisch“ (Kinderprogramm), um 16 Uhr „Reise durch die Zeiten (Familienprogramm)“ und um 17 Uhr „Milliarden Sonnen“. Anmeldungen und Informationen unter Tel. 0541-560030

Weitere Informationen über das Programm der Osnabrücker Ausstellungshäuser zum Internationalen Museumstag sind im Internet unter http://www.museumstag.de erhältlich.

 

 



www.osnabrueck.de/fnh

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