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07.02.2018

„Himmel und Erde reformiren helfen“: Musikalische Lesung im Museumsquartier

Im Museumsquartier Osnabrück findet am Sonntag, 25. Februar, um 11.30 Uhr die musikalische Lesung „Himmel und Erde reformiren helfen“ mit Babette Winter (Text) und Roman D. Metzner (Musik) statt. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.

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(Konfessionalisierung Schu rmann25 2 3) Blick in die Ausstellung; Foto: Meike Schürmann, © Museumsquartier Osnabrück

Die von Musik begleitete Lesung aus Texten der Zeit um 1500 bis 1730 nimmt Bezug auf die allgemeinen Entwicklungen der Reformations- und Konfessionsgeschichte wie die Besonderheiten im Osnabrücker Land. Lebendig und fesselnd vorgetragen von der Schauspielerin Babette Winter wird während der Matinee Anregendes, Nachdenkliches und Vergnügliches zu Gehör gebracht.

Mitten in der Ausstellung werden die Besucher entlang von Originaltexten und ausgewählten Exponaten der Zeit auf eine Reise quer durch gut zweihundert Jahre begleitet. Dieser spannende und mitunter unerwartete Weg folgt insbesondere den Fragen: Was wollte Martin Luther mit der Reformation bewirken? Beabsichtigte er wirklich eine Kirchenspaltung? Was gab den Reformatoren Anlass, die „alte“ Kirche von innen her umgestalten zu wollen? Und wie lebten während des Dreißigjährigen Krieges und danach die Konfessionen mit-, neben- oder gegeneinander? Was konnte der Westfälische Friedensschluss zu einem einigermaßen konfliktfreien „Miteinander“ beitragen? 

Dies und die konfessionell über weite Strecken verwirrenden Zustände im Osnabrücker Land stehen im Zentrum der eigens für die Lesung zusammengestellten Texte, ebenso die Bemühungen beider Seiten um Abgrenzung wie Ausgleich. Die Vorstellung einer Vereinigung beider Kirchen – damals formuliert als Utopie – geriet gleichwohl nie ganz aus dem Blick.

Die temporäre stadtgeschichtliche Dauerausstellung im Museumsquartier Osnabrück reflektiert die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit und ordnet dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung zwischen Reformation und Westfälischem Frieden ein.

In 95 Schlaglichtern zeigt die Ausstellung die Wurzeln der „Friedensstadt Osnabrück“ im 16. und 17. Jahrhundert auf. Ein umfangreiches Begleitprogramm vertieft dabei insbesondere Aspekte zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der Osnabrück eine starke gegenreformatorische Bewegung erlebte, sowie des Westfälischen Friedens und seiner Folgen.



www.osnabrueck.de/fnh

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