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Geschichte: Vom Ledereimer bis zum Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug

Feuer! Die Angst davor ist so alt wie die Menschheit. Es vernichtet Leben, verletzt, zerstört Hab und Gut. Auch die Ackerbürgerstadt Osnabrück blieb nicht verschont: 1530 vernichtete ein Brand die Straßenzüge von der Hakenstraße bis zur Hase. "In jedem Haus ist ein Ledereimer bereitzuhalten", regelte eine Brandschutzordnung des Rates 1578. Löschen mussten allerdings nur die Bewohner der Straße, in der es brannte. 1655 hieß es dann in einer Verordnung des Rates, dass "ein jeder sein Liecht und Feuer fleissig verwahre", jeder männliche Bürger wurde zum Helfen verpflichtet.

Doch viele wollten nicht tatenlos ihr Hab und Gut verlieren: Die Laischaften organisierten Löschtrupps, die Stadt, Kaufleute und Gilden schafften Spritzen an.

All das reichte nicht: Als im Herbst 1864 das Ausflugslokal Bellevue vor den Toren der Stadt in Flammen stand, waren es die herbeigeeilten Turner, die das Heft in die Hand nahmen. Ein Jahr später gründeten sie die Turnerfeuerwehr, aus der Jahrzehnte später die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte hervorging. Das Jahr 1865 ist die Geburtsstunde der Osnabrücker Feuerwehr, der Ortsfeuerwehr Stadtmitte.

In den Folgejahren gründeten sich in mehreren Stadtteilen Freiwillige Ortsfeuerwehren, 1909 stellte die Stadt sechs hauptamtliche Kräfte ein. Am 1. Januar 1926 wurde als Folge eines Großbrandes und nach langen Erörterungen in den städtischen Kollegien die Berufsfeuerwehr gegründet. Ihr Sitz war das Haus Markt 28, die Stadtwaage. 28 Mann taten dort Dienst. 1938 wurde aus der Feuerwehr die Feuerlöschpolizei. Die Männer sowie viele Helfer versuchten nach den Bombenangriffen auf die Stadt ihr Bestes.

Im Krieg ging auch die Feuerwache am Markt verloren. 1946 zog die Berufsfeuerwehr in die ehemalige Kaserne an der Nobbenburger Straße. Dort ist bis heute die Wache der Berufsfeuerwehr, die zusammen mit sieben Freiwilligen Ortsfeuerwehren und den Werkfeuerwehren großer Unternehmen den Brandschutz in der Stadt gewährleistet.

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