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Vorbeugender Brandschutz

Als am 21. April 1530 gegen 13 Uhr in der Hakenstraße ein Feuer ausbrach, ahnte noch niemand, dass an diesem Tag ein großer Teil Osnabrücks ein Raub der Flammen werden würde. 1.050 Gebäude, etwa ein Viertel der Stadt, fielen dem Großbrand zum Opfer. Lediglich die Steinwerke mit ihren bis zu 3 Metern dicken Mauern widerstanden den Flammen.

Noch unter dem Eindruck dieses verheerenden Brandes erließ der Rat der Stadt 1573 eine Brandordnung, nach der in jedem Haus ein Ledereimer für die Brandbekämpfung vorzuhalten war. Offenes Licht in Ställen sowie das Eisengießen und Schmieden im Haus waren verboten.

Vor dem Hintergrund eines weiteren großen Stadtbrandes im März 1613 erwies sich die Osnabrücker Brandordnung von 1573 als unzureichend und wurde infolge dessen weiterentwickelt. Die Erfahrungen aus diesen katastrophalen Ereignissen wurden in vielen Städten in den jeweiligen Brandordnungen berücksichtigt. Mit der Zeit entwickelten sich aus diesen lokalen Vorschriften der vorbeugende Brandschutz unseres heutigen Bau- und Feuerschutzrechts. Einhergehend mit der Weiterentwicklung der Brandschutzvorschriften verschwanden die Brände, die ganze Städte oder Stadtteile verwüsteten.

Brände zu verhindern bevor sie entstehen oder zumindest deren Ausmaß kontrollierbar zu machen und Menschen in die Lage zu versetzen, sich im Falle eines Brandes zu retten, das ist Aufgabe des vorbeugenden Brandschutzes. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf

  • der Sicherung der Rettungswege,
  • das Ermöglichen wirksamer Löscharbeiten,
  • dem Schutz der Umwelt.

Sieben Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr sorgen in enger Zusammenarbeit mit der Bauaufsicht auf Basis der niedersächsischen Bauordnung sowie des Brandschutzgesetzes dafür, dass sich die Menschen in Osnabrück darauf verlassen können, auch im Falle eines Brandes weitestgehend geschützt zu sein.

Nachfolgend finden sich Informationen zu den einzelnen Themenbereichen des vorbeugenden Brandschutzes.

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