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Feuerwehr Osnabrück
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Notlagen gibt es viele: Zu Wasser, in der Luft und auf den Straßen

Vor gut 100 Jahren wurden die Feuerwehren vorrangig mit dem Ziel der organisierten Hilfe bei Bränden gegründet. Heute hat die Feuerwehr das Ansehen eines Alleskönners, der dem Bürger in jeder Notlage helfend zur Seite steht. Es sind im Laufe der Jahre Aufgaben vielfältiger Art hinzugekommen. Insbesondere zum Schutz der Umwelt mussten in jüngster Zeit verstärkt Aktivitäten entwickelt werden, um für diese Einsätze gewappnet zu sein. Auch die Qualitätsanforderungen haben sich gewandelt: Reichte vor 30 Jahren der mit einfachen Mitteln improvisierte Einsatz aus, so sind heute spezielle Ausrüstung und Ausbildung für alle möglichen und unmöglichen Einsatzfälle erforderlich.

So gibt es mit Spezialgeräten ausgestattete sogenannte Abrollbehälter. Mehrere taktische Einheiten, die über spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen, können qualifizierte Hilfe leisten.

Technisches Rettungsteam

Insbesondere für die technische Rettung aus Höhen und Tiefen hält die Feuerwehr Osnabrück ein besonders ausgebildetes und ausgerüstetes Team bereit. Dieses kann zum Beispiel bei in Not geratenen Höhenarbeitern, abgestürzten Hobby-Kletterern, zur Sicherung von losen Gegenständen bei Unwettereinsätzen und zur Rettung von selbstmordgefährdeten Personen eingesetzt werden.

Gefährliche Stoffe und Güter

Einsätze der Feuerwehr im Bereich Gefahrstoffe ergeben sich immer dann, wenn gefährliche Stoffe und Güter in so großen Mengen außer Kontrolle geraten, dass Menschen, Tiere, Umwelt und Sachwerte gefährdet sind. Ursache einer solchen Stofffreisetzung können Brände, Explosionen oder Unfälle sein. Dabei sind die Mengen höchst unterschiedlich. Sie bewegen sich von zehn Gramm Brom im Chemiesaal einer öffentlichen Schule bis hin zu mehreren Tonnen Chlor bei einem Transportunfall.

Zur Bewältigung dieser Einsätze kann die Feuerwehr verschiedene Abrollbehälter mit speziellen Beladungen nutzen, angefangen von chemikalienbeständigen Pumpen bis hin zum Ölsanimat, mit dem Öl in größeren Mengen von Gewässern entfernt werden kann. Vom Auffangbehälter für beschädigte Fässer und einem Faltbehälter mit 2000 Litern Volumen bis hin zu 24 Schutzausrüstungen (von Gummistiefeln bis hin zum Vollschutzanzug) ist alles vorhanden.

Strahlenschutz

Neben gefährlichen Stoffen und Gütern wird auf Straße und Schiene auch radioaktives Material transportiert. Hierbei handelt es sich um eine Gefahr, die nicht mit menschlichen Sinnen wahrzunehmen ist. Daher sind Geräte vorhanden, mit denen man den größten Teil der Strahlenarten erfassen und bestimmen kann, um dann gezielt die Gefahr für die Bevölkerung und das Einsatzpersonal zu beseitigen. Der Abrollbehälter für Dekontamination enthält alles, was man zur Reinigung des Einsatzpersonals und eventuell verstrahlter Menschen braucht, ehe sie weiter ärztlich versorgt werden können.

Wasserrettung

Um Personen aus Notlagen in Gewässern retten und Gefahren durch Ausbreiten von gefährlichen Stoffen und Gütern eindämmen zu können, gehört ein Mehrzweckboot mit Außenbordmotor zum Inventar, das von speziell geschultem Personal bedient wird.
Doch eine gute Ausrüstung ist nicht alles. Sondereinsätze erfordern Spezialkenntnisse, die durch stetige Fortbildung und realistische Übungen auf dem aktuellen Stand gehalten werden müssen.

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