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Gute Sache, anderen zu helfen: Robin Dirks und Patrick Keller gehen zur Freiwilligen Feuerwehr

Anderen helfen und sich dabei selber in Gefahr bringen – für Robin Dirks (17) und Patrik Keller (18) ist das keine große Sache. Die beiden jungen Männer absolvieren zurzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Osnabrück eine Ausbildung als ehrenamtliche Brandbekämpfer. "Ich finde, dass es eine gute Sache ist, anderen zu helfen. Dafür engagiere ich mich gern", meint Robin Dirks. Patrik Keller pflichtet ihm bei: "Dass ich anderen helfen will, ist für mich das stärkste Motiv, bei der Feuerwehr mitzumachen. Es ist wichtig, dass man für andere eintritt."

Dirks und Keller haben jetzt den ersten Teil ihrer Ausbildung zum Feuerwehrmann abgeschlossen. Im so genannten Truppmann-I-Lehrgang wurden ihnen und sechs weiteren angehenden Brandbekämpfern die Grundtätigkeiten bei Lösch- und Hilfeleistungseinsätzen vermittelt. 74 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis haben sie dazu absolviert.

Die angehenden Brandbekämpfer, darunter eine Frau, stammen aus den Wehren Eversburg, Haste, Schinkel, Voxtrup und von der Schoeller-Werkfeuerwehr . Nach dem ersten Teil ihres Lehrgangs folgen noch fünf weitere Unterrichtsblöcke, die insgesamt 220 Stunden umfassen und sich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken. Erst danach sind Dirks, Keller und die anderen Teilnehmer des Lehrgangs Feuerwehrleute und dürfen mit ihren Kameraden zu Einsätzen ausrücken.

Dirks und Keller, die im Privatleben Ausbildungen als Maurer und als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolvieren, sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Voxtrup. Bei der Jugendfeuerwehr waren sie dort bereits von Kindesbeinen an engagiert dabei. "Anfangs war es vor allem eine Freizeitbeschäftigung, bei der wir mitgemacht haben, weil auch andere Freunde dabei waren und weil es Spaß gemacht hat, in die Zeltlager zu fahren und an den Wettkämpfen teilzunehmen", so die beiden Heranwachsenden. Wie sie weiter berichten, haben sie sich gut aufgehoben gefühlt, auch wegen der guten Kameradschaft mit den Älteren. "Im Lauf der Jahre ist dann der Wunsch immer stärker geworden, anderen helfen zu können“, meint Dirks. "Außerdem wollen wir bei richtigen Einsätze mitfahren", so Keller.

Als ihnen zu Beginn des Lehrgangs ihre Uniformen ausgehändigt wurden, waren Dirks und Keller stolz. Als es soweit war, hätten sie, wie sie sagen, durchaus einen "gewissen Stolz" verspürt. Die Ausrüstung der Feuerwehrleute unterscheidet sich deutlich von der Jugenduniform: Während die Mitglieder von Jugendfeuerwehren in Blaumann und Regenjacke unterwegs sind, setzt sich die Ausrüstung der "Großen" aus Sicherheitsstiefeln, brandsicheren Hosen und Jacken, Helm mit Nackenbesatz, Handschuhen und Feuerwehrgürtel zusammen.

Auch die "Inhalte" bei der Jugendfeuerwehr unterscheiden sich komplett von denen der Freiwilligen Brandbekämpfer. Zwar wird auch bei der Jugendfeuerwehr der Umgang mit Schläuchen und Leitern geübt, aber vom Ausbildungsumfang der Erwachsenen ist das weit entfernt. So sind die meisten Handgriffe, Aufgaben und Vorschriften, die Dirks und Keller in der Ausbildung lernen, für sie ebenso Neuland wie für andere angehende Feuerwehrleute ohne Vorkenntnisse. "In der Jugendfeuerwehr wird zwar etwas mit Schläuchen und Leitern gemacht, aber das unterscheidet sich komplett von den Tätigkeiten, die im Truppmann-Lehrgang geübt werden", sagen sie.

Für Robin Dirks und Patrik Keller ist ihr ehrenamtliches Engagement bei der Feuerwehr auch mit Verantwortung verbunden. "Wir haben keine Angst vor Feuer, aber in jedem Fall Respekt", bekräftigen sie. Es ging ihnen darum, ein "sinnvolles Hobby" zu haben, das Spaß macht. Dirks und Keller haben erst einmal mit ihren Arbeitgebern gesprochen, ob sie mit der Tätigkeit einverstanden sind. Beide haben die Erlaubnis bekommen. Auch im Lebenslauf macht es sich gut, wenn ehrenamtliche Tätigkeiten vermerkt sind – aber auch solch eine Überlegung hat für Dirks und Keller keine Rolle gespielt.

Für den Aufbau der beiden neuen Ortsfeuerwehren und zur Stärkung der bestehenden Freiwilligen Feuerwehren werden neue Kräfte gesucht. Wer sich für eine Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr interessiert, wendet sich an Guido Maunert bei der Feuerwehr Osnabrück über 0541 323-1290, Nobbenburger Straße 4, 49076 Osnabrück.

Interessenten können auch direkt mit den Ortsfeuerwehren Eversburg (0541 123817), Haste (0541 681026), Neustadt (0541 589735), Voxtrup (0541 386921), Schinkel (0541 709860), Sutthausen (0541 596057) und Stadtmitte (0541 434745) in Kontakt treten.

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