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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema FAQ Impfen

Impfen in Osnabrück

Herzlich willkommen im Impfzentrum der Stadt Osnabrück,
auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick geben, wer sich aktuell in der Stadt Osnabrück gegen das Corona-Virus impfen lassen kann und was dabei zu beachten ist.

Falls wichtige Fragen aus Ihrer Sicht nicht beantwortet werden, zögern Sie bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren unter

Impfen(at)osnabrueck.de oder 0541 323-4444.

Ihr Impfteam Osnabrück

Mehrsprachige Impfinformationen

Informationen zum Thema Impfen können Sie in kurzer Fassung in Polnisch, Portugiesisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Rumänisch und Portugiesisch unten auf dieser Seite herunterladen. Eine längere Fassung liegt ausschließlich in Deutsch vor.


Fragen und Antworten rund ums Impfen

Zur Terminstornierung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Direkte Terminstornierung über das Impfportal Niedersachsen. Unter www.impfportal-niedersachsen.de ist nun neben der Terminbuchung auch die Terminstornierung möglich.
  2. Eine Terminstornierung ist über die Hotline des Landes Niedersachsens unter 0800 99 88 665 möglich.
  3. Sollten Sie niemanden erreichen, können Sie Ihre Stornierung gerne auch unserem Impfteam in der Stadt Osnabrück direkt mitteilen: Für eine Stornierung melden Sie sich bitte so früh wie möglich bei der Termin-Hotline der Stadt Osnabrück unter 0541 323-4444, damit der freigewordene Termin wieder vergeben werden kann.
  4. Alternativ senden Sie eine E-Mail an impfen(at)osnabrueck.de unter Angabe folgender Daten: Vorname, Name, Geburtsdatum, Impftermin (Datum, Zeit). Senden Sie – sofern vorhanden – auch den Code mit.

 

Eine Stornierung des Impftermins ist möglich, sollte aber nur aus sehr wichtigen Gründen erfolgen. Auf Feiertage und Geburtstage können wir leider keine Rücksicht nehmen. Wichtige Gründe sind z. B. Krankheit oder Quarantäne

 

Wenn Sie den ersten Termin bereits wahrgenommen haben, sollten Sie den zweiten Termin zum vorgesehenen Zeitpunkt unbedingt einhalten, da die Impfung nur wirksam ist, wenn beide Termine eingehalten werden.

Die begrenzten Kapazitäten geben es noch nicht her, alle Interessierten und Impfberechtigten gleichzeitig zu impfen. Daher gibt es eine Reihenfolge, die einheitlich festgelegt ist:

 

Auf Grundlage der Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) und des Ethikrates hat das Bundesgesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Reihenfolge der Impfungen in drei Prioritätsstufen festlegt. Alle Bundesländer müssen sich an die in den §§ 2 ff der CoronaImpfV vorgesehene Reihenfolge der Impfberechtigungen halten.

Im ersten Schritt werden ausschließlich Personen aus der Gruppe der höchsten Priorität geimpft.

 

Zur ersten Gruppe, mit der höchsten Priorität, zählen:

 

  1. Personen die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  3. Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  4. medizinisches Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, im Rettungsdienst, das Personal im Pflegebereich, Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, das Personal in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
  5. Medizinisches Personal in Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Die Impfungen der Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, sind im Impfzentrum Osnabrück derzeit noch nicht abgeschlossen. Alle Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger, die zu dieser Personengruppe gehören und noch nicht auf der Warteliste stehen, bitten wir, sich schnellstmöglich um einen Termin zu bemühen. Nähere Informationen finden Sie im Kapitel „Ich bin über 80 Jahre – wie komme ich an einen Impftermin?“.

 

Die Impfung der Personengruppen, die beruflich bedingt zu der höchsten Prioritätsstufe gehören (Nummern 2 bis 5) sind grundsätzlich abgeschlossen. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehören und noch nicht berücksichtigt worden sein, wenden Sie sich gerne das Land Niedersachsen und lassen Sie sich dort auf die Warteliste setzen.


Das Terminmanagementsystem vom Land Niedersachsen erreichen Sie unter www.impfportal-niedersachsen.de. Die Hotline des Landes Niedersachsen steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung unter 0800 99 88 665. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Mit Erlass vom Land Niedersachsen vom 22.02.2021 ist die Prioritätsgruppe 2 (gemäß § 3 der CoronaImpfV) grundsätzlich geöffnet.

 

Zu der 2. Prioritätsstufe gehören (Stand: Verordnung 10.03.2021):

 

  1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  2. folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    1. Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung,
    2. Personen nach Organtransplantation,
    3. Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    4. Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen,
    5. Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
    6. Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen,
    7. Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
    8. Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
    9. Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
    10. Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    11. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen
    1. von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
    2. von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
  4. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2 Körpermaterial entnehmen,
  6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
    6a. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
  7. Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  8. Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
  9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
  10. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  11. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind,
  12. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

 

Alle Gruppen und Personen melden sich zwecks Terminvereinbarung bitte beim Land Niedersachsen und haben die Möglichkeit, sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen. Das Terminmanagementsystem vom Land Niedersachsen erreichen Sie unter www.impfportal-niedersachsen.de. Die Hotline des Landes Niedersachsen steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung unter 0800 99 88 665. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

 

Eine Terminvergabe direkt über die Stadt erfolgt nur in erforderlichen Ausnahmefällen, z. B. für die Wohnungslosenhilfe und die Landesaufnahmebehörde und überall dort, wo die Impfung vor Ort in der Einrichtung erfolgen muss (=Impfung mit den Mobilien Impfteams).

Die Impfungen der Personen in der 3. Prioritätsstufe haben derzeit mit Ausnahme der Menschen über 60 Jahren (Nr. 1), der Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in weiterführenden und berufsbildenden Schulen arbeiten (Nr. 8), sowie der Werks- und Freiwilligen Feuerwehren (Auswahl aus Nr. 5) noch nicht begonnen. Zur 3. Prioritätsstufe gehören (Stand: Verordnung 26.04.2021):

 

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    1. Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
    2. Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    3. Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    4. Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    5. Personen mit Asthma bronchiale,
    6. Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    7. Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    8. Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
    9. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
  4. Personen,
    1. die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
    2. die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind,
    3. die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
    4. die als Wahlhelfer tätig sind,
  5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut,
  7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
  8. Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 6a erfasst sind, tätig sind,
  9. sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Personen, die das 70. Lebensjahr abgeschlossen haben, erhalten ihren Impftermin über das Land Niedersachsen. Eine Terminvereinbarung bzw. die Reservierung eines Platzes auf der Warteliste ist seit dem 28.01.2021 telefonisch und online möglich:

Das Terminmanagementsystem vom Land Niedersachsen erreichen Sie unter www.impfportal-niedersachsen.de. Die Hotline des Landes Niedersachsen steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung unter 0800 99 88 665. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Beruflich impfberechtigte Personen gemäß der §§2,3 und den bereits geöffneten Nummern 1, 5 (Feuerwehren) und 8 gemäß §4 der Coronavirus-Impfverordnung können sich beim Land Niedersachsen auf die Warteliste setzen lassen. Ihnen wird ein nächster freier Impftermin zugewiesen.

 

Eine Terminvergabe erfolgt seit der Öffnung des Landesterminmanagementsystems „Impfportal-Niedersachsen“ sowie seit der Öffnung der Binnenpriorisierung gebündelt und gleichberechtigt über das Landesportal.

 

Das Terminmanagementsystem vom Land Niedersachsen erreichen Sie unter www.impfportal-niedersachsen.de. Die Hotline des Landes Niedersachsen steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung unter 0800 99 88 665. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in den Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe oder als Lehrkräfte oder Beschäftigte in Grundschulen und Förderschulen oder in weiterführenden und berufsbildenden Schulen im Sek I und Sek II Bereich tätig sind, sind derzeit impfberechtigt. Von dem Begriff „Beschäftigte“ sind alle tätigen Personen umfasst auch Studierende, Praktikanten, Schulbegleitungen, Integration- oder Teilhabeassistenz und sonstige Ehrenamtliche oder hauptamtliche Kräfte auch von anderen Einstellungsträgern sofern sie im Kinderbetreuungs- oder schulischen Betrieb eingesetzt werden und Kontakt zu Kindern haben könnten.

 

Die Einrichtungen, die in diese Zielimpfgruppe fallen, wurden vom Impfteam der Stadt Osnabrück benachrichtigt. Über Ihre Einrichtungsleitung erhielten Sie Informationen zum weiteren Vorgehen.

 

Eine weitere Terminierung über die Stadt Osnabrück ist nicht vorgesehen. Personen, die sich nachträglich zur Impfung entscheiden, müssen sich eigenständig um einen Termin über das Impfportal Niedersachsen unter www.impfportal-niedersachsen.de bemühen.

Sie gehören zu den Personen, die nach der 2. Prioritätsstufe (§ 3 CoronaImpfV) mit hoher Priorität impfberechtigt sind.

 

Die Impfung der Personen mit medizinischer Vorerkrankung soll i.d.R. in den Hausarztpraxen erfolgen. In den Arztpraxen kann ohne Aufwand festgestellt werden, wer welche medizinische Indikation hat, ohne dass großer Verwaltungsaufwand für das Ausstellen von Bescheinigungen erfolgt. Zunächst sollen über die Arztpraxen die immobilen Patienten und Personen geimpft werden, z. B. die bettlägerigen Personen.

 

Mobile, vorerkrankte Personen haben zudem die Möglichkeit, sich auf die Warteliste des Landes Niedersachsen zu setzen. Das Terminmanagementsystem vom Land Niedersachsen erreichen Sie unter www.impfportal-niedersachsen.de. Die Hotline des Landes Niedersachsen steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung unter 0800 99 88 665. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

 

Im Impfzentrum selbst ist eine Bescheinigung über die Impfberechtigung vorzulegen. Über die Krankenkassen erhalten jene Personen eine Bescheinigung per Post zugeschickt. Dieses Schreiben ist im Impfzentrum vorzuzeigen. Ein weiteres Attest ist nicht notwendig.

Sie gehören zu den Personen, die nach der 2. Prioritätsstufe (§ 3 CoronaImpfV) mit hoher Priorität impfberechtigt sind.

 

Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren können über die Hausärzte geimpft werden. Alternativ können Sie sich auf die Warteliste des Landes Niedersachsen setzen lassen.

Im Impfzentrum stehen abhängig von den Lieferungen die drei bisher in Deutschland verfügbaren Impfstoffe BioNTech, Moderna sowie AstraZeneca zur Verfügung.

 

Zu beachten ist, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre derzeit noch nicht geimpft werden können. Für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren darf ausschließlich BioNTech verwendet werden.

 

Aufgrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 30. März 2021 wird der Impfstoff von AstraZeneca seit dem (Mittwoch, 31. März 2021) in Niedersachsen nur noch für Menschen ab 61 Jahren zur Verfügung stehen.

 

Als Grund für die Empfehlung weist die Ständige Impfkommission (STIKO) auf Nebenwirkungen, insbesondere Gerinnungsstörungen, teilweise mit tödlichem Verlauf hin, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten sind. Bisher wurden diese schweren Nebenwirkungen überwiegend bei Menschen unter 60 Jahren beobachtet. Die STIKO empfiehlt daher, die COVID-19 Vakzine AstraZeneca für Personen im Alter ab 61 Jahren und älter zu verwenden.

 

Die Impfung jüngerer Personen ist nur zulässig mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen und erst nach ausführlicher ärztlicher Beratung und Aufklärung. Im Impfzentrum können diese Personen nicht mit AstraZeneca geimpft werden, da die Zeit für ein intensives Vorgespräch fehlt. Angedacht ist daher, AstraZeneca langfristig auch in die Hausarztpraxen zu geben.

 

Die Entscheidung, welchen Impfstoff Sie erhalten, ergibt sich aus der Verfügbarkeit bzw. trifft der vor Ort im Impfzentrum eingesetzte Arzt. Eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Diese und weitere Informationen zu dieser Fragestellung erhalten Sie im „Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen Covid-19".

Die Planung der Impftermine ist von verschiedenen Rahmenbedingungen abhängig. Man kann es sich vorstellen, wie ein Haushaltsbuch. Am Anfang des Monats ist das Gehalt auf dem Konto. Im Impfzentrum sind es die Impfstoffdosen, die geliefert werden. Das Geld bzw. in unserem Fall der Impfstoff wird verplant. In ihrem Haushalt sind es die regelmäßigen Ausgaben, wie Miete, Strom, Gas, Lebensmittel. Im Impfzentrum schauen wir genau, wie viele Personen wir mit dem verfügbaren Impfstoff impfen können. Hier vereinbaren wir Termine. Die Menge an Impfstoff wird daher mit jeder Impfung weniger.

 

Der große Unterschied liegt jedoch in der Regelmäßigkeit: Während Sie Ihr Gehalt regelmäßig am Ende des Monats erhalten, gehen die Impfstofflieferungen noch nicht regelmäßig ein. Manchmal fallen Lieferungen aus oder verschieben sich. Stellen Sie sich vor, Sie erhalten Ihr Gehalt erst zwei Wochen später, müssen aber Miete, Strom, Gas etc. bezahlen. Für diesen Fall ist es gut, wenn man etwas Geld „für alle Fälle“ zur Seite gelegt hat, um diese Zeit zu überbrücken.

 

So machen wir es mit dem Impfstoff: Da der Impfschutz eine Erst- und eine Zweitimpfung erfordert, müssen wir sicherstellen, dass hierfür genügend Impfstoff zur Verfügung steht, auch wenn sich eine Impfstofflieferung verzögert. Bei AstraZeneca z. B. findet die Zweitimpfung exakt nach 63 Tagen statt. Deshalb müssen wir weitsichtig planen und diese Unsicherheit der Impfstoffverfügbarkeit berücksichtigen. So versuchen wir möglichst viele Personen zu impfen, gleichzeitig aber für „schlechte Zeiten“ etwas Reserve zu haben. Alles andere wäre unvernünftig.

 

Darüber hinaus werden die Lieferungen vollständig verplant für unsere mobilen Impfteams oder eine Terminvergabe im Impfzentrum. Es ist unser erklärtes Ziel, keinen Impfstoff ungenutzt oder unverplant im Kühlschrank liegen zu haben. Insgesamt impfen wir in Osnabrück somit mit der höchsten Auslastung, die uns angesichts der nach wie vor begrenzten Impfstoffkapazitäten möglich ist.  Dabei können wir im Vergleich zu der öffentlichen Berichterstattung glücklicherweise nicht feststellen, dass z. B. eine geringe Impfbereitschaft zu ungenutztem Impfstoff führt.

Das Impfzentrum Osnabrück ist in der Sporthalle am Schlosswall.

 

Schlosswall 10, 49080 Osnabrück

 

Zum Herunterladen: Anfahrtsbeschreibung Corona-Impfzentrum Osnabrück

 

Hinweis: Sie können sich Ihr Impfzentrum nicht frei wählen. Das Land Niedersachsen vergibt die Termine für die Impfungen in den Impfzentren und steuert somit auch die Zuteilung der Impfzentren. Welchem Impfzentrum Sie dann zugewiesen werden, hängt von Ihrem Wohnort ab. Bei der Terminvereinbarung wird Ihnen Ihr zuständiges Impfzentrum mitgeteilt.

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zum Impftermin mit:

  • Ihren Personalausweis
  • Ihren Impfpass (wenn nicht vorhanden, bringen Sie bitte die ausgefüllte Ersatzbescheinigung mit. Den Vordruck erhalten Sie mit der Terminbestätigung)
  • Ggf. Attest, Bescheinigung des Arbeitgebers, Bestätigung als enge Kontaktperson
  • Weitere Unterlagen, die Sie mit der Terminbestätigung erhalten (z. B. Anamnesebogen, Einwilligungserklärung).

Eine Stornierung des Impftermins ist möglich, sollte aber nur aus sehr wichtigen Gründen erfolgen. Auf Feiertage und Geburtstage können wir leider keine Rücksicht nehmen. Wichtige Gründe sind z. B. Krankheit oder Quarantäne. Für eine Stornierung melden Sie sich bitte so früh wie möglich bei der Termin-Hotline 0541 323-4444, damit der freigewordene Termin wieder vergeben werden kann.

 

Wenn Sie den ersten Termin bereits wahrgenommen haben, sollten Sie den zweiten Termin zum vorgesehenen Zeitpunkt unbedingt einhalten, da die Impfung nur wirksam ist, wenn beide Termine eingehalten werden.

Bei Rückfragen steht Ihnen das Impfteam gerne zur Seite. Melden Sie sich gerne bei uns telefonisch unter 0541 323-4444 oder per Mail an impfen(at)osnabrueck.de.

 

Fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter. Sollten Fragen ad hoc nicht beantwortet werden können, melden wir uns umgehend mit einer Antwort.

Bundesgesundheitsministerium (BMG): Fragen und Antworten zur Impfung mit AstraZeneca

 

Eine Erläuterung zum Thema „Impfstopff“ finden Sie im YouTube-Video "Wie sicher ist AstraZeneca wirklich?" von Mai Thi Nguyen-Kim (maiLab).

 

Robert Koch-Institut (RKI): Aufklärungsblatt „Zur Schutzimpfung gegen COVID-19“



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