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Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - So können Arbeitgeber helfen

Beinahe jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit dem Thema Pflegebedürftigkeit konfrontiert. In zunehmendem Maße gilt das auch für Berufstätige, die vor Aufgabe gestellt werden, pflegebedürftige Angehörige zu unterstützen.

Die Bevölkerungsgruppe der über 60-Jährigen steigt nach heutigen Schätzungen des statistischen Bundesamtes im Jahr 2050 auf etwa 40 Prozent der Bevölkerung an. Das wirkt sich nicht nur auf die Rentenversorgung aus. Diese Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf die Arbeitswelt: Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wird für Erwerbstätige mit Pflegeaufgaben, für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die sozialen Sicherungssysteme zu einer immer drängenderen Herausforderung.

Oftmals werden Berufstätige von einem Tag zum nächsten mit der Notwendigkeit konfrontiert, einen Angehörigen pflegen zu müssen. In einem solchen Fall stehen alle Beteiligten vor der verantwortungsvollen Aufgabe, notwendige Schritte schnell zu organisieren. Zudem ist nicht absehbar, wie sich der Pflegebedarf entwickelt und wie lange die Pflegesituation anhält. Betroffene sind gehalten, Regelungen für eine Situation zu treffen,
die – anders als viele andere Lebensphasen – wenig planbar und zugleich physisch, aber vor allem psychisch sehr belastend ist.

Arbeitgeber können ihre Beschäftigten dabei unterstützen. Das veranschaulichen Firmen und Institutionen, die sich in der Arbeitsgruppe Pflege und Beruf“ der Familienbündnisse aus Stadt und Landkreis Osnabrück engagieren. Sie möchten Berufstätige und Personalverantwortliche für die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sensibilisieren und durch Veranstaltungen und Angebote Vorteile für Mitarbeiter und Betriebe erzielen.

Eines der Ergebnisse war eine sog. Pflegemappe. Sie verweist auf vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten seitens der Arbeitgeber sowie verschiedener weiterer Stellen und enthält Broschüren, mehrere Musterschreiben und eine Checkliste mit organisatorischen Hilfen sowie Möglichkeiten der Entlastung


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