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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Sanierung kommunaler Gebäude

Senkung des Energieverbrauchs durch die Sanierung kommunaler Gebäude

Bei Maßnahmen zur energetischen Sanierung werden die kommunalen Gebäude in Osnabrück ganzheitlich betrachtet, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Je nach Gebäudezustand und Nutzung lassen sich Einsparungen von bis zu 70 % und mehr erreichen. Da jedoch nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um alle Gebäude in einem absehbaren Zeitraum energetisch komplett zu sanieren, sind auch einzelne Maßnahmen (wie beispielsweise Dachsanierungen, Austausch von Heizungspumpen, Sanierung von Heizungsanlagen, Austausch von Leuchtmitteln) sinnvoll und wichtig. Der städtische Eigenbetrieb "Immobilien und Gebäudemanagement" erarbeitet seit 2010 jährlich einen Energiebericht, in dem die Entwicklungen der Energie- und Wasserverbräuche von fast 200 öffentlichen Gebäuden und Anlagen der Stadt Osnabrück dargestellt werden. Der Energiebericht zeigt jährlich auf, welche Gebäude besonders viel Einsparpotenzial aufweisen, bildet die Grundlage für das Energiemanagement in den kommunalen Liegenschaften Osnabrücks und für die Durchführung von zielgerichteten Projekten und Maßnahmen.

Beispielhaft sind folgende Maßnahmen und Projekte zu nennen:

  • Neubauten im Passivhausstandard (z. B. Neubau der Herman-Nohl-Schule),
  • Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung (z. B. Kunsthalle Dominikanerkirche, Stadthaus, Turnhalle und Sporthalle Eversburg),
  • der Austausch von Heizungspumpen
  • der Einsatz von Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik – und Solarthermieanlagen oder
  • die Durchführung von Energiesparprojekten an Schulen.    

Die Maßnahmen der letzten Jahre haben Wirkung gezeigt: Der Heizenergieverbrauch in den öffentlichen Gebäuden in Osnabrück konnte deutlich gesenkt und der Anstieg im Strombedarf konnte durch Energieeffizienz- und Energiesparmaßnahmen gemäßigt werden. Insbesondere im Anbetracht der deutlichen Erweiterung der Gebäudeflächen, dem stark vermehrten Einsatz technischer Geräte (z. B. Computer) und der höheren Auslastung der Gebäude, durch Verlängerung der Betreuungszeiten in Schulen und Kindergärten, ist dies ein großer Erfolg.

Eine der grundlegendsten Entscheidungen des Rates zur dauerhaften Reduzierung des Wärmebedarfs städtischer Gebäude war die Vorgabe des Passivhausstandards für Neubauten. Sofern es wirtschaftlich darstellbar ist, wird das Passivhausniveau inzwischen auch für Sanierungen angestrebt.

Im jährlichen Energiebericht des Eigenbetriebs Immobilien- und Gebäudemanagement können Sie Details zu durchgeführten Sanierungsmaßnahmen in städtischen Liegenschaften und deren energetischen Erfolgen nachzulesen.

Ansprechpartner:


www.osnabrueck.de

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