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"Wild Grammar" ist Thema des EMAF 2019

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European Media Art Festival
Osnabrück 

Festival: 24. bis 28. April 2019
Ausstellung: 24. April bis 26. Mai 2019

Im kommenden April wird Osnabrück wieder für fünf Tage zum Zentrum der internationalen Medienkunstszene. Filme, Installationen, Performances, Lectures und Expanded Media – durch all diese Bereiche wird sich auch 2019 wieder ein Thema ziehen. In diesem Jahr lautet es "Wild Grammar". Unter diesem Titel wird sich das Festival der Frage nach der transformativen Kraft der Sprache widmen.

Dabei verstehen wir Sprache im weitesten Sinne als verbale und nonverbale Codes. Sprache erzeugt unser Bild von der Welt, sie prägt unsere Interaktion mit ihr und miteinander. Sie ist niemals nur Beschreibung dessen, was ist, sondern sie ermöglicht auch den Widerspruch und das widerständige Handeln gegen einen Status quo. Gerade künstlerische Sprachen haben immer wieder gegen die Vereinfachung und Verfestigung unseres Bildes von Wirklichkeit an gearbeitet: Sie haben bewusst (Un-)Sinn produziert, Widersprüche kultiviert, Hierarchien auf den Kopf gestellt und neue Codes erfunden, die uns die Welt auf andere Weise sehen und erfahren lassen: "wilde Grammatik" als Gegen-Rede und versuchter Befreiungsschlag.

„Wilde Grammatik“ bestimmt nicht nur die Kommunikation in den Sozialen Medien.

Die sich häufenden Fälle von Zensur zeigen auch, dass die freie, widerständige oder auch uneindeutige sprachliche Äußerung zunehmend als Bedrohung eingestuft wird, deren unkontrollierte Verbreitung es offenbar zu unterbinden gilt.

Das Thema "Wild Grammar" geht genau diesem Widerstreit nach. Es präsentiert Werke von KünstlerInnen, die die Mittel von Film und Medienkunst im Sinne einer Poesie des Widerspruchs nutzen und damit lustvoll und energisch für neue Formen der Erfahrbarkeit von Welt plädieren. Sie greifen nicht-künstlerische Sprachen – die Sprache der Politik, der Wissenschaft, der Medien – auf, vermischen und verwirren sie und stellen ihre Wahrheitsansprüche auf die Probe.

Mit diesen Aspekten wird sich das EMAF in seiner 32. Ausgabe beschäftigen.

Das Thema wird Teil aller Sparten sein, deren Kuratoren darüber hinaus zusätzliche weitere Schwerpunkte setzen werden. Das betrifft zum Beispiel das Film- und Videoprogramm: Mehr Langfilme, eigens kuratierte Themenprogramme und die Entwicklung neuer Retrospektiven – das ist nur ein Ausschnitt dessen, was Besucher in Zukunft von dieser Festivalsektion, die seit dem 1. Oktober von Katrin Mundt geleitet wird, erwarten können.
Sie habe Freude an Kunst, die formal zwischen den Stühlen sitzt, sagt Mundt als Nachfolgerin des langjährigen Leiters des Bereiches „Film und Video“ Ralf Sausmikat – und davon soll es beim EMAF in Zukunft noch mehr geben.

European Media Art Festival

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Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Als Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum prägt es die Thematik, Ästhetik und Zukunft der medialen Kunst entscheidend mit.

Das Festival bietet jährlich einen aktuellen und historischen Überblick mit Experimentalfilmen, Installationen, Performances und neuen digitalen Formaten. Dabei reicht das inhaltliche Spektrum  von persönlichen und politischen Themen oder gestalterischen  Experimenten bis zu provokanten Aussagen aus dem Spannungsfeld "Medienkunst - Gesellschaft". Das Festival versteht sich als Ort des  Experiments und als Labor, in dem Ungewöhnliches, Versuche und  Wagnisse entstehen und präsentiert werden.

// AWARDS


Auf dem Festival wird der "EMAF-Award" für eine richtungsweisende Arbeit in der Medienkunst, der "Newcomer Award", der „EMAF-Medien- kunst-Preis der Deutschen Filmkritik" und der "Dialogpreis" des  Auswärtigen Amtes zur Förderung des interkulturellen Austausches  von einer internationalen Jury vergeben.

// CINEMA


Experimentelle Kurz- und Langfilme, Musikvideos, neue Formen der Narration und Dokumentation sowie Sonderprogramme und Retrospektiven.



// EXHIBITION


Das Festival präsentiert aktuelle Medien-Installationen in der Kunsthalle Osnabrück und an anderen Orten Osnabrücks.



// EXPANDED MEDIA


Projekte der medialen Aktion und Interaktionen sowie Performances,
digitale Musik- und Soundprojekte sowie innovative Konzepte des
Expanded Cinema.


// MEDIA CAMPUS


Die Kontakt- und Projektbörse für neue Projekte, Tendenzen und Konzepte aus den Medienuniversitäten, Kunstakademien und Designhochschulen Europas.

// CONGRESS
Diskussionen und Fragestellungen zu den aktuellen Themenbereichen des Festivals in Talks, Workshops, Künstlerpräsentationen und Panels.

Infos und Anmeldeunterlagen unter: www.emaf.de

Weitere Informationen und Kontakt:

Internet: European Media Art Festival

European Media Art Festival
Lohstraße 45a
49074 Osnabrück

Telefon: 0541 21658 und 0541 25779
Fax: 0541 28327
info(at)emaf.de


www.osnabrueck.de

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