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Elisabeth-Siegel-Preis

Rollup Elisabeth Siegel Preis 90x200
Elisabeth Siegel

Elisabeth Siegel war eine engagierte Sozialpädagogin und Streiterin für Solidarität und gleichberechtigte Teilhabe aller in einer demokratisch verfassten Gesellschaft. Als Professorin für Sozialpädagogik lehrte Dr. Elisabeth Siegel in Osnabrück und gilt darüber hinaus als prägend für die Lehrerausbildung im deutschen Hochschulwesen. Ihr zu Ehren wurde anlässlich ihres 100. Geburtstages 2001 der Elisabeth-Siegel-Preis der Stadt Osnabrück gestiftet.
Er ist eine besondere Auszeichnung für Frauen, die sich aktiv für demokratische Grundrechte und insbesondere für die Rechte von Frauen einsetzen und sich in hohem Maße um das soziale, politische oder gesellschaftliche Leben der Stadt Osnabrück verdient gemacht haben.

Mit dem Preis soll nicht nur die Arbeit und das Engagement von Frauen im Sinne der Lebensleistung von Elisabeth Siegel gewürdigt, sondern vor allem auch in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Zugleich soll er eine Bestärkung für alle Frauen sein, sich couragiert für mehr Chancengleichheit in einer demokratisch verfassten Gesellschaft einzusetzen.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 1.000 Euro dotiert.

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Preisträgerinnen

In chronologisch absteigender Reihenfolge des Datums der Verleihung:

Alice Graschtat

Verleihung am 29. November 2017

  • Langjähriges Engagement im Stadtrat Osnabrück sowie in der Landespolitik
  • Unterstützerin der Arbeiterwohlfahrt und von amnesty International
  • Intensives Engagement für den Ausbau von Kita-Plätzen sowie für umweltpolitische Themen, insbesondere für den Einsatz neuer Energien
  • Seit 2002 Mitglied des VfL Osnabrück, Leiterin der dortigen Fan-Gruppe

Antonia Martin Sanabria

Verleihung: 12. November 2015

  • Engagement für junge Migrantinnen aus bildungsfernen und stark religiösen Familien
  • Streetworkerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule
  • Führt das Geschäft „Stadtkind“ in der Altstadt Osnabrück
  • Ehrenamtliche Hilfe in der AG „Flüchtlingshilfe Rosenplatz“

Martina Scholz

Verleihung: 7. November 2013

  • Engagement im Bereich Frauenkultur- und Politik
  • Initiierung „One Billion Rising 2013“
  • Initiierung und Koordination des Stammtisches  der Kulturfrauen Osnabrück
  • Unterstützung von Gay in May
  • Unterstützung der Veranstaltungsreihe „Westfälischer Krieg und Frieden ohne Frauen“
  • Durchführung der ersten „Walpurgis Nacht“
  • Organisation des Frauenmusikfestivals
  • Organisation einer Coming Out Gruppe für Lesben
  • Mitbegründung des Lesbentelefons

Nadia Nashir-Karim

Verleihung: 24. November 2011

  • Mitglied des internationalen Frauennetzwerkes Osnabrück
  • Gründerin und Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins e.V.
  • Leistet Hilfe zur Selbsthilfe für Frauen und Kinder in Afghanistan
  • Bau einer Schule für 1000 Mädchen in Afghanistan
  • Vorstandsmitglied im Osnabrücker Hospizverein
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit im kulturellen Bereich

Monika Budke

Verleihung am: 23. November 2009

  • Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende des Runden Tisches Schölerberg/Fledder
  • Gründungsmitglied des Runden Tisches Rosenplatz
  • Mitarbeit in der Kinderkommission
  • Mitwirkung beim Nachbarschaftsfest Am Riedenbach
  • Einsatz für Interessen des Stadtteils und deren Bewohnerschaft

Hela Lahrmann

Verleihung: 31. August 2007

  • Gründerin des Büchercafés Mother Jones
  • Gründung des internationalen Frauennetzes Osnabrück
  • Mitglied bei der Elterninitiative

Prof. Dr. Tilly Bakker-Grunwald

Verleihung: 6. Oktober 2005

  • Engagement für Frauen in der Wissenschaft
  • Mentorin im Bereich der Universität
  • Mitglied des Trägervereins „Frauenhaus“
  • Initiatorin bei „Balu und du“

Ulrike Schmidt

Verleihung: 19. Dezember 2003

  • Einsatz für Berichterstattung von Frauenthemen und -Projekten, auch von politisch nicht genehmen Bereichen wie Gewalt gegen Frauen, Kürzungen finanzieller Mittel im Frauenbereich usw.

Gertrud Krüger

Verleihung: 9. August 2001

  • Reflexion von Entwicklungen, Problemen und Fragestellungen der demokratischen Gesellschaft und Politik mithilfe von vielfältigen Arbeiten im Bereich Keramik, Malerei, Plastik, Glas, Metall, Beton, Stahl u.a.
  • Mitstreiterin bei der Innenstadtsanierung in Osnabrück im Hinblick auf die Errichtung und den Betrieb der Lagerhalle
  • Abschluss der Arbeit „Folgswagen 2000“
  • Spricht Verhaltensweisen im gesellschaftlich-politischen Raum in der Vergangenheit und der Gegenwart an

www.osnabrueck.de

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