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Produktion

C S A
Foto (c) CSA Hof Pente

In den modernen Industrieländern können die Menschen mehr oder weniger alles kaufen, was zum Überleben nötig ist. Kleidung gibt es in allen denkbaren Variationen und Preisen. Wer Hunger hat, kann in die nächste Imbissbude gehen oder sich ein Fertiggericht aus dem Supermarkt aufwärmen. Man gibt Geld und bekommt sofort, was man will. Das ist einfach, bequem und angenehm.

Und doch gibt es Millionen Bürgerinnen und Bürger, die gerne etwas selbst herstellen. Das eigenständige Erzeugen und Gestalten von Dingen ist offenbar ein natürliches Verlangen. Trotz der fortschreitenden Industrialisierung boomt die "Do it Yourself"-Bewegung. Im Wissenschaftsbetrieb spricht man unter anderem von "Prosumenten", einer Begriffsbildung aus den Wörtern Konsument und Produzent. Produktion in diesem Sinne ist ein Handlungsfeld der Wirtschaftsförderung 4.0.

Ein exemplarisches Förderfeld der Wf4.0 ist die solidarische Landwirtschaft. Das Konzept macht die Betriebe vom herkommlichen Markt tendenziell unabhängig und der Preis- und Konkurrenzdruck verringert sich auf ein erträgliches Maß. In der Region Osnabrück gibt es den CSA Hof Pente, der mit einem Abholdepot in der zentralen Innenstadt auch Städterinnen und Städtern einen direkten Zugang zu den Erzeugnissen der solidarischen Landwirtschaft ermöglicht.

Regionale Wirtschaftsformen im Gestaltungsfeld "Produktion":

Christine Rother
Projektbüro "Wirtschaftsförderung 4.0"
Referat für strategische Steuerung und Rat
Bierstraße 29/31 | Raum 50
Tel: 0541 323 2235
rother.c(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de

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