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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Wirtschaftsförderung 4.0

25 regionale Produzenten zogen an drei Tagen in vier leer stehende Geschäfte der Theaterpassage ein und veranstalteten den ersten Osnabrücker Pop-up-Regionalladen. Hier geht's zum Rückblick >>

Save the date: Transferveranstaltung am 12. November 2019

Bei der projektabschließenden Transferveranstaltung werden am 12. November 2019 die Forschungsergebnisse und regionale Praxisbeispiele im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück vorgestellt. Für die Aufnahme in den Einladungsverteiler senden Sie bitte eine E-Mail an rother.c(at)osnabrueck.de.


Wirtschaftsförderung 4.0 für Osnabrück

Mit diesem Modellprojekt erprobt die Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Wuppertal Institut innovative Formen der Wirtschaftsförderung.

Das Teilen von Ressourcen, Produkten oder Räumen, die Förderung von Kooperationen, Eigeninitiative und Selbsthilfe sowie die Bindung von Warenverkehr und Dienstleistungen an die Region helfen, nachhaltige Wirtschafts- und Lebensformen aufzubauen. Diese haben wiederum positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Stabilität.

Das Konzept der "Wirtschaftsförderung 4.0" betrachtet die gesamte Wirtschaft der Stadt und geht damit über die reine Unternehmensförderung hinaus. Im Rahmen eines Forschungsprojektes des Wuppertal Instituts ist Osnabrück seit März 2018 Modellstandort und "lebendiges Labor" für die Erprobung der Wf4.0.

Das städtische Projektbüro ist Ansprechpartner für kooperative Wirtschaftsformen in Osnabrück und Umgebung. Dazu gehören regionale Initiativen des Teilens, Tauschens und Kooperierens sowie nachhaltige Unternehmen, die vor Ort produzieren und möglichst regional handeln und wirtschaften.

Projektbeschreibung zum Download

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Wer wird gefördert?

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die fünf Geschäftsfelder der Wirtschaftsförderung 4.0:

Produktion Sharing Economy
Sozialunternehmen Local Business
Finanzwirtschaft

Beratung Wf4 0 Adobe Stock
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Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Der Service des Büros ist für regionale Initiativen und Unternehmen kostenlos. mehr>>


Warum ist Wirtschaftsförderung 4.0 gut für Osnabrück?

Wirtschaftsförderung 4.0 hat positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche und soziale Stabilität einer Stadt:

  • Steigerung der regionalen Wertschöpfung
  • Stärkung und Wertschätzung der zivilgesellschaftlichen Eigeninitiative und Partizipation
  • Förderung des sozialen Zusammenhaltes, des Zugehörigkeitsgefühls und der Identifikation mit der örtlichen Gemeinschaft
  • Integration und Inklusion durch Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen in den Initiativen
  • Förderung sozialer Innovationen (wie z.B. CarSharing, Foodsharing, Urban Gardening)
  • Sicherung von Arbeitsplätzen in der lokalen Wirtschaft
  • Ressourcenschonung - Klimaschutz
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Foto (c) Michael Pasternack

Was kann ich selbst im Alltag dazu beitragen?

  • Elektrogeräte reparieren statt entsorgen - zum Beispiel im Reparatur-Café
  • Werkzeug leihen statt kaufen - zum Beispiel in einem Nachbarschaftsnetzwerk
  • Bücher im lokalen Buchhandel bestellen statt beim internationalen Versandhändler - auch online möglich!
  • Gemüse, Obst und Eier direkt beim Erzeuger kaufen, statt beim Discounter - zum Beispiel auf dem Wochenmarkt
  • CarSharing nutzen, anstatt ein (zusätzliches) Auto anzuschaffen
  • Gut erhaltene ausrangierte Kleidung an soziale Kaufhäuser spenden, statt sie in den Container zu werfen
  • Strom und Gas vom lokalen Energieerzeuger beziehen statt von einem der "großen vier" börsennotierten Konzerne

Hintergrund

Das BMBF verantwortet das Forschungsprogramm „FONA“ (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) mit Leitinitiativen zu den Themen „Green Economy“, „Zukunftsstadt“ und „Energiewende“. Im Rahmen der Innovationsplattform „Zukunftsstadt“ (IPZ) vergibt das BMBF Fördermittel für Projekte zur „Nachhaltigen Transformation urbaner Räume / sozial-ökologische Forschung“. Hier werden mit 23 unterschiedlichen „gesellschaftsbezogenen, inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten“ „Vorschläge für Transformationsprozesse in urbanen Räumen“ entwickelt und in der Praxis erprobt, die dem „Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung verpflichtet sind“. Es handelt sich um Verbundprojekte mit bis zu sieben Partnern pro Projekt.
Dem Wuppertal Institut wurde 2016 das Förderprojekt „Wirtschaftsförderung 4.0. Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Stärkung kollaborativer Resilienzinitiativen in Kommunen – WfVierNull“ (Wf4.0) bewilligt. Die Stadt Osnabrück ist Partner mit dem Teilprojekt „Erprobung der Wirtschaftsförderung 4.0 in Osnabrück“. Das BMBF fördert hier zu 100% die Personalkosten für die Projektleitung vor Ort.   
- Zeitraum Gesamtvorhaben: drei Jahre (2016-2019) in vier Phasen   
- Teilprojekt Osnabrück in Phase 3 ab 03/18 (bis Projektende)


Christine Rother
Projektbüro "Wirtschaftsförderung 4.0"
Referat für strategische Steuerung und Rat
Bierstraße 29/31 | Raum 50
Tel: 0541 323 2235
rother.c(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de

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