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Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Inhalt/Ziel

Als Folge der hohen Flüchtlingszuwanderung zeigen sich gelingende Bildungsprozesse neuzugewanderter Menschen als zentrale Querschnitts- und Gemeinschaftsaufgaben kommunalen Handels mit zugleich großem Optimierungspotential bezüglich Steuerung und Koordination. Ausgehend davon erweitert die Programmstelle „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte in Osnabrück“ (KOKOBANOS) die Auseinandersetzung der Stadt Osnabrück mit dem Thema Bildung zielgruppenspezifisch um die Perspektive auf Neuzugewanderte und bringt in der Integrations- und Bildungslandschaft etablierte Strukturen für Neuzugewanderte noch stärker in Bezug zueinander.

Aufgaben:

  • Zentrale Bündelung fachlicher Informationen und Kontakte
  • Transparenzherstellung über lokale Angebots- und Akteursstrukturen
  • Identifikation von Angebotslücken, Herausforderungen und Bedarfslagen
  • Strategieentwicklung und Handlungsimpulse für bedarfsorientierte Maßnahmen
  • Einbindung und Vernetzung von Akteuren und Anstoß von Kooperationsprozessen
  • strategische Gremienarbeit einschließlich Themensetting
  • Beratung von Entscheidungsinstanzen der Kommune


Die Aktivitäten des Förderprogramms sollen insgesamt in einen abgestimmten und nachhaltigen Prozess der kommunalen Steuerung münden, der den Einstieg und Weg Neuzugewanderter in bzw. durch das Bildungssystem optimiert und im Sinne nahtloser Sprachförderketten und verbesserter Bildungsübergänge die beruflichen und gesellschaftliche Teilhabechancen für neuzugewanderte Menschen in Osnabrück erhöht.

Schwerpunkte des Programms im Förderzeitraum 2016-2018 waren ausgehend von den Gegebenheiten und Bedarfen der lokalen Angebots- und Akteurslandschaft der Bereich Sprachförderangebote für neuzugewanderte Erwachsene sowie Bildungsperspektiven für neuzugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang Schule/Ausbildung bzw. Sprachförderung/Beruf.

Zielgruppen
Zielgruppe der Kommunalen Koordinierung sind Menschen, die innerhalb der letzten Jahre mit der Absicht eines dauerhaften oder zumindest längeren Aufenthalts, in die Stadt Osnabrück zugezogen sind. Umfasst sind demnach Geflüchtete ebenso wie EU-Zuwanderer und nachziehende Familienangehörige, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Aufenthaltsstatus. Auch Menschen mit einer länger zurückliegenden, familiären Migrationsbiographie werden im Sinne nachholender Integration in strategische Entwicklungsprozesse wie Projektplanungen einbezogen. Bedarfsorientiert sind Schwerpunktsetzung auf bestimmte Teilzielgruppen möglich, beispielsweise Jugendliche und junge Erwachsene oder Frauen mit kleinen Kindern.

Partner/Förderer
Die Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte kooperiert als themenspezifische Schnittstelle eng mit einer Vielzahl lokaler Akteure in der Stadt Osnabrück. Im Querschnittsbereich Bildung und Integration vernetzt sie Kommunalverwaltung, Jobcenter, Agentur für Arbeit, Sprachkursträger und andere Bildungsakteure, hauptamtliche Multiplikatoren sowie ehrenamtliche Initiativen der Integrations- und Flüchtlingsarbeit.

Das Programm wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Kontakt

Fachdienst Bildung

Frauke Barske             
0541 323-2168
Barske(at)osnabrueck.de

Zum Herunterladen


www.osnabrueck.de

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