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Hausaufgabengruppen an Grundschulen

Inhalt / Ziel

Das eigenständige Anfertigen der Hausaufgaben fällt Kindern ab der 3. Klasse zunehmend schwer. Texte müssen verfasst werden, die Sachverhalte in den einzelnen Fächern werden komplexer und eine gute Eigenorganisation mit einem Zeitmanagement für die nachmittäglichen Aktivitäten ist gefragt. In vielen Familien stehen die Eltern mit Rat und Tat zur Seite und in finanzstarken Haushalten werden die ersten Nachhilfelehrer/innen beschäftigt. Da das Elternhaus in unserem Schulsystem in hohem Maße mitentscheidend für den gesamten Bildungsweg ist, sollen die Hausaufgabengruppen in der Schule benachteiligte Kinder unterstützen. Am Ende des 4. Jahrgangs steht der Übergang in den Sek I Bereich an und es ist wichtig, die Schüler/innen an das kontinuierliche Erledigen der Hausaufgaben heranzuführen, dass sie zur automatisierten Routine wird. Vertiefen und Üben des Schulstoffs gehören zum Kernbereich des Schülerlebens und werden vom System Schule erwartet und eingesetzt. Die Ausgaben sind seit 2008 in den Haushalt eingestellt. Damals hatte sich die Sozialträgerkonferenz dafür stark gemacht und das Angebot in die Resolution der 10. Sozialträgerkonferenz vom 21. 04. 2007 mit 10 Forderungen zur Bekämpfung der Kinderarmut  aufgenommen und vom Rat am 01.04.2008 verabschieden lassen.

Zielgruppen

An dem Projekt nehmen sechs bis acht Grundschulen aus der Stadt teil: Es gibt bis zu vier Gruppen mit jeweils 4-5 Kindern an den Standorten. Die Unterstützungsmaßnahme umfasst an zwei Nachmittagen in der Woche je zwei Stunden.

Partner

Das Projekt wird unter der Leitung der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien RAZ im Fachdienst Bildung umgesetzt. Die zumeist studentischen Mitarbeiter/innen werden mit Stundenverträgen beschäftigt und gehen zu den mit den Schulleitungen abgestimmten Zeiten in die Schulen. In einschlägigen Seminaren im Institut für Germanistik an der Universität Osnabrück wird von Professorinnen darauf aufmerksam gemacht. Die Studenten/innen verbinden den Zugang zu Schulen und zur Praxis mit dem oft notwendigen Geldverdienen zur Finanzierung des Studiums.

Kontakt

Fachdienst Bildung

Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, RAZ,
Iburger Straße 18
49082 Osnabrück

Gabriele Grosser
0541 8007833   
grosser(at)osnabrueck.de

Ruth Haarmeier
0541 8007836
Haarmeier(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de

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