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17.01.2020

Ideen für den Vorplatz der VHS gesucht: Bürgerwerkstatt für die Innenstadt geht in die nächste Runde

Sein richtiger Name ist bei der Mehrheit der Osnabrücker so geläufig wie Waterloo-Tor für das Heger Tor, das in seiner direkten Nachbarschaft liegt: „Platz der Städtefreundschaften“, so heißt der Platz vor der Volkshochschule seit 1984 offiziell. Er ist in die Jahre gekommen und mit Kinderwagen oder Rollstuhl schlecht zu erreichen. Der Rat der Stadt hat bereits 2018 beschlossen, dass dieser Platz umgestaltet werden soll. In einer Bürgerwerkstatt können die Menschen der Stadt jetzt ihre Wünsche und Ideen einbringen.

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(19 04 Tulpen VHS 7462) Wie soll zukünftig der Vorplatz der VHS aussehen? Machen Sie mit bei der Bürgerwerkstatt am 27. Februar; Foto: VHS

Sie findet am Montag, 27. Januar, von 17 bis 19.30 Uhr im Vortragssaal der Volkshochschule an der Bergstraße 8 statt. Anmeldungen sind bis Montag, 20. Januar, unter vhs(at)osnabrueck.de möglich.

„Wir sind als Volkshochschule offen für alle Bevölkerungsgruppen und das soll sich auch in unserem Umfeld, das heißt dem Vorplatz, ausdrücken. Hierzu gehört auch, dass alle Menschen uns gut erreichen sollen“, sagt Dr. Tobias Pischel de Ascensão, Geschäftsführer und Leiter der VHS. „Wir wünschen uns einen barrierefreien Zugang.“

Das 150 Jahre alte Stüvehaus, in dem die Volkshochschule untergebracht ist, befindet sich in exponierter Lage zwischen Bergstraße, Heger-Tor Wall und nahe des Museumsquartiers. Den Vorplatz prägen wunderbare große Bäume und das Stüvedenkmal, das von vielen Treppen umrahmt wird. Diese Treppen müssen erneuert werden und die Fugen des Pflasters vor dem Haupteingang werden immer größer. Für Menschen, die auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, oder Kinder im Wagen schieben, ist der Haupteingang nicht gut zu erreichen.

Wie kann dieser Platz in Zukunft aussehen. Was wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück? Die Bürgerwerkstatt ist ab 16.30 Uhr geöffnet, wer mag, kann sich vorab schon informieren. Um 17 Uhr wird das Verfahren vorgestellt, danach sind die Ideen, Vorschläge und Anregungen der Teilnehmenden gefragt. „Ziel ist, den Vorplatz der Volkshochschule attraktiver zu machen, damit die Menschen sich dort gern aufhalten. Dabei ist auch die Barrierefreiheit ganz wichtig – damit die Fläche für alle erlebbar ist“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Gemeinsam wollen wir erste Ideen entwickeln, Anregungen sammeln und über die Zukunft des Platzes diskutieren.“ 2017 und 2018 haben bereits jeweils 100 Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der Innenstadt mitgearbeitet.  

Ab März werden drei Büros für Freiraumplanung Konzepte für den Vorplatz der VHS entwickeln. Die Bürgerideen fließen in die Aufgabenstellung ein. Im Sommer sollen dann die Ergebnisse vorgestellt werden.


www.osnabrueck.de

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