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20.09.2016

Catherine Trautmann: EU-Koordinatorin für den Nord-Ostsee-Korridor des Transeuropäischen Verkehrsnetzes besucht Osnabrück

Auf Einladung von Jens Gieseke (MdEP) besuchte Catherine Trautmann, EU-Koordinatorin für den Nord-Ostsee-Korridor des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) Osnabrück. Vor Ort machte sie sich aus erster Hand ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Osnabrücker Hafens. Den Besuch der Koordinatorin Trautmann nutzten Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen bei den Stadtwerken Osnabrück, um die Rolle des Osnabrücker Hafens für die Stadt und die Region zu verdeutlichen.

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(2016 09 19 hafen) Von links nach rechts: Marcel Haselof (Stadtwerke Osnabrück), Dolmetscherin Kessler, Dr. Johannes Lies (Büroleiter von MdEP Jens Gieseke), Clemens Lammerskitten (MdL), Ralf Kreye (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Osnabrück), Gabriela König (MdL), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Catherine Trautmann (EU-Koordinatorin für den Nord-Ostsee-Korridor des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T)), Jens Gieseke (MdEP), Burkhard Jasper (MdL), Jan Bron (Gemeente Hengelo), Dr. Elisabeth Schwenzow (Geschäftsführerin EUREGIO), Dr. Stephan Rolfes (Vorstand Stadtwerke), Kreisrat Winfried Wilkens.

Griesert freute sich über den Besuch aus Brüssel: „Der Osnabrücker Hafen ist mit seinen Potenzialen, wie zum Beispiel im Bereich der kombinierten Güterverkehre, ein gewichtiger Standortfaktor für die Region. Der Besuch zeigt, dass sich die Investitionen der vergangenen Jahre in und um den Hafen gelohnt haben.“
 
Der Osnabrücker Hafen und die umliegenden Verkehrswege zu Land und zu Wasser sind Teile eines sogenannten Kernnetzkorridors (Hannover – Osnabrück – Hengelo – Utrecht) des transeuropäischen Verkehrsnetzes. „Über den Stichkanal ist die Hasestadt an den Mittellandkanal und damit an das Europäische Wasserstraßennetz angeschlossen“, so Griesert weiter, „nun gilt es, diesen Standort durch den Ausbau des Stichkanals Osnabrück samt Schleusen zukunftssicher zu machen.“
 
Das transeuropäische Verkehrsnetz TEN-T hat das Ziel, die Binnenmärkte der EU-Mitgliedsstaaten stärker zu vereinen. Die Europäische Union fördert mit dem TEN-T gezielt den Ausbau von Straßen, Bahnstrecken und Wasserstraßen. Die Funktion des TEN-T ist mit dem des deutschen Bundesverkehrswegeplans vergleichbar. So sollen auf europäischer Ebene wichtige Verkehrsverbindungen identifiziert und gezielt durch Ausbaumaßnahmen gestärkt werden.
 
„Der Mittellandkanal ist ein wichtiger Bestandteil der Ost-West-Achse des multimodalen Nordsee-Ostsee-Korridors“, so EU-Koordinatorin Trautmann, „er verbindet die Wasserstraßen im Hinterland der Nordseehäfen im Westen des Korridors mit Berlin. Der Hafen von Osnabrück liegt in unmittelbarer Nähe des Mittellandkanals, eine gute Anbindung ist daher für den Standort von großer Bedeutung. Mit der gleichzeitigen Anbindung an die Schiene kann der Hafen als Drehscheibe einen Beitrag zur Entwicklung eines umweltfreundlicheren Transportsystems leisten, was von gesamteuropäischer Bedeutung ist.“
 
Der niedersächsische Landtag hat die Landesregierung am 7. Juni 2016 einstimmig aufgefordert, sich beim Bund für den Ausbau des Stichkanals Osnabrück samt Schleusen vor dem Hintergrund des bereits 1965 geschlossenen Vertrages einzusetzen und das zugehörige Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Hollager und Haster Schleuse, das vom Träger der Wasserstraße in die Wege zu leiten ist, zu unterstützen. Zudem soll die Landesregierung den Bund als Träger der Maßnahme beim Aufstellen eines verbindlichen Zeitplans für den Ausbau des Stichkanals begleiten. Für diese Maßnahme sollen Mittel über das EU-Verkehrsinvestitionsprogramm gebunden werden. Der Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper führte aus, dass es das Ziel der Landtagsentschließung sei, mehr Güter umwelteffizient auf den Wasserstraßen zu transportieren und dadurch die Straßen und die Schienen zu entlasten.



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