Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Verspätete Angebotsabgabe

Verspätete Angebotsabgabe

Sachverhalt:

Der öffentliche Auftraggeber gibt in seinen Vergabeunterlagen für die Submission eines Metallbaugewerkes die genaue Postfachadresse und für die Botenzustellung die genaue Zimmernummer neben Eröffnungstermin und -uhrzeit an. Einen Tag nach Submission wird beim Auftraggeber ein Angebot abgegeben. Laut Quittungseindruck wurde es einen Tag vor dem Eröffnungstermin bei einem privaten Postdienst aufgegeben.

Entscheidung:

Das Angebot muss gem. § 16  Abs.1 Nr. 1 a) VOB/A 2009 ausgeschlossen werden. Ein ordnungsgemäßes Einreichen des Angebotes hat nicht stattgefunden. Dies bedeutet, dass Angebote nicht nur rechtzeitig eingereicht werden müssen, sondern auch an der vom Auftraggeber bestimmten Stelle, sofern dies in den Vergabeunterlagen erfolgt ist. Dies war hier der Fall.

Diese Praxis dient dem Ausschluss von Manipulationen im Vergabeverfahren und der Gewährleistung eines durchgängig transparenten und fairen Bieterwettbewerbs (§ 97 GWB), da Angebote nicht „nachgeschoben“ werden können.

Stadt Osnabrück; Fachdienst Öffentliche Aufträge; Stand November 2010

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2021: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen