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Gutachterverfahren zur Neugestaltung des Berliner Platzes abgeschlossen

Die Bebauung am Berliner Platz, einer der meist befahrenen Kreuzungen in Osnabrück am Wallring/Wittekindstraße, ist nach dem Krieg nur teilweise wieder aufgebaut worden.  Der Platz hat sich in den folgenden Jahrzehnten bis heute zu einem eher unattraktiven Durchgangsraum entwickelt: Baulücken, Leerstand und lieblos begrünte Restflächen prägen neben dem starken Verkehr die Atmosphäre mit geringer Aufenthaltsqualität.

Umso bedeutsamer sind jetzt die Ergebnisse des Gutachterverfahrens, das die Stadt Osnabrück in der ersten Jahreshälfte durchgeführt hat. Erstmals wurden umfassende und fachübergreifende Konzepte für das Gebiet erarbeitet und von einem qualifizierten Gremium bewertet.

Belebte Plätze, Radwege unterschiedlicher Charakteristik, "hochbauliche Akzente" und begrünte Rückzugsräume für Anwohner und Werktätige haben drei Arbeitsgemeinschaften aus Stadt-, Verkehrs- und Landschaftsplanern in ihren Konzepten vorgesehen. Alle Konzepte basieren auf den Chancen, die in der gut erreichbaren Innenstadtlage und der Nähe von markanten Gebäuden wie der Sparkasse, der NOZ sowie dem historischen Hannoverschem Bahnhof liegen.

Nach der schrittweisen Annäherung an die komplexe Aufgabenstellung in drei Treffen von Verwaltung, Fraktionsvertretern, externen Fachgutachtern und den teilnehmenden Planungsbüros konnte das Auswahlgremium die Tragfähigkeit und das Potenzial der präsentierten Ideen bewerten.

Eine besondere Herausforderung während des gesamten Prozesses bestand dabei in der Herstellung eines Gleichgewichts zwischen dem notwendigen kreativen Spielraum für die Stadtplaner einerseits und den verkehrlichen und technischen Erfordernissen andererseits. Diese Gratwanderung scheint gut gelungen zu sein.
Am 2. Juli empfahl das Auswahlgremium in einer finalen Sitzung unter Vorsitz des Kölner Städtebauers Prof. Andreas Fritzen den Entwurf der Arbeitsgemeinschaft von SMAQ (Stadtplanungsbüro) mit SHP (Verkehrsplanungsbüro) und Man Made Land (Landschaftsarchitekten) zur Grundlage der planerischen Vorbereitung zur Neugestaltung des Quartiers entlang der Wittekindstraße zwischen Goethering/ Erich-Maria-Remarque-Ring und der Bahntrasse zu machen.

Ein Auszug aus der Jurybewertung:

"Die Arbeit zeichnet sich durch ein beeindruckendes Zusammenspiel von Stadt- und Verkehrsplanung aus und überwindet insbesondere das derzeitige Auseinanderfallen des Quartiers schlüssig. Die wesentlichen verkehrstechnischen Probleme sind gelöst. Darüber hinaus schafft das Verkehrskonzept den notwendigen Handlungsrahmen für einen sehr überzeugenden Vorschlag zur Stadtreparatur. Die zentrale Idee eines straßenüberspannenden Platzes über die Wittekindstraße hinweg ist innerhalb des Teilnehmerfelds singulär und überzeugt bei eingehender Betrachtung in vielerlei Hinsicht. Einige graduelle Optimierungsmöglichkeiten bei den vorgesehenen Gebäudekubaturen scheinen im Rahmen der Grundhaltung des Entwurfs problemlos umsetzbar."

SMAQ, SHP und Man Made Land

  • SMAQ architecture | urbanism | research, Berlin

  • SHP Ingenieure, Hannover
  • MAN MADE LAND, Berlin

Interview german-architects

Bei german-architects, einer Internet-Plattform für Architekten, ist ein Interview mit den Büroinhabern von SMAQ Sabine Müller und Andreas Quednau zum Gutachterverfahren Berliner Platz geführt worden. Direkt zum Interview.

coido, ARGUS und Breimann & Bruun

  • coido architekts, Hamburg

  • ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung, Hamburg

  • Breimann & Bruun, Hamburg

Astoc, BSV und SCAPE

  • ASTOC Architects and Planners, Köln

  • BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, Aachen
  • scape Landschaftsarchitekten, Düsseldorf

www.osnabrueck.de

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