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Baulandentwicklung

Das Osnabrücker Stadtbild entwickelt sich immer weiter. Dieses geschieht unter anderem durch die Sanierung oder Erweiterung des bereits bestehenden Immobilienbestandes, durch die Nachverdichtung in vorhandenen Bebauungsbereichen sowie durch die Erschließung neuer Wohnbauflächen.

Die Stadt Osnabrück ist auf der Grundlage des 2014 gefassten Ratsbeschlusses zur Wohnraumentwicklung bestrebt, in den nächsten Jahren neue Baugrundstücke auszuweisen und hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, bis zum Jahr 2020 Planungsrecht zur Realisierung von mindestens 2.500 bis 3.000 neuen Wohneinheiten zu schaffen.

Bei der Entwicklung einer Fläche zu Bauland greifen diverse Prozesse ineinander. Unterschiedlichste Aspekte wie z.B. Eigentümerinteressen, Umweltbelange, Erschließungserfordernisse und allgemeine baurechtliche Vorgaben finden ihre Berücksichtigung in einem mehrstufigen Abstimmungsverfahren zunächst verwaltungsintern, im weiteren Bebauungsplanverfahren dann auch unter Beteiligung der Öffentlichkeit.

Rahmenvorgaben für die Baulandentwicklung

Der Rat der Stadt Osnabrück hat im Juni 2018 Regelungen

  • zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum,
  • zu energetischen Mindeststandards von Wohngebäuden und
  • zur Beteiligung von Investoren an Folgekosten für die Errichtung sozialer Infrastruktur

getroffen.

Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

In Osnabrück besteht ein hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Durch die Vorgaben sollen folgende Angebote gestaffelt nach Einkommen geschaffen werden:

  • Vergünstigte, sozial gebundene Mietpreise in Geschosswohnungen
  • Preisreduzierte Eigentumswohnungen und Wohnhäuser
  • Preisreduzierte Baugrundstücke

Energetische Mindeststandards

Zur Sicherung einer sozial- und umweltgerechten Stadtentwicklung und zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen werden von der Stadt Osnabrück erhöhte Energiestandards bei Neubauten im Geltungsbereich neu aufzustellender Bebauungspläne gefordert.

Infrastrukturabgabe

Die Ausweisung neuer Baugebiete zieht Folgeinvestitionen der Stadt Osnabrück nach sich, insbesondere im Bereich des Baus oder der Erweiterung von Kindergärten und Schulen. Damit die Stadt Osnabrück den Verpflichtungen zur Erweiterung der sozialen Infrastruktur nachkommen kann, wird eine Beteiligung von Investoren an den Herstellungskosten gefordert.


Baugebiet Große Eversheide

Im Nordwesten der Stadt Osnabrück, ca. 1 km entfernt vom Naherholungsgebiet Rubbenbruchsee, zwischen Wersener Straße und Atter Straße gelegen, entsteht im Stadtteil Eversburg in den nächsten zwei Jahren ein ca. 4,4 ha großes neues Baugebiet.

In unmittelbarer Nähe des Baugebiets befinden sich in einer Entfernung (je nach Lage im Baugebiet) von ca. 200 m bis 300 m das Schulzentrum Eversburg sowie die „Integrierte Gesamtschule (IGS)“. Die Kindertagesstätte der ev. Kirche ist ebenfalls fußläufig gut zu erreichen.

Im südlichen Bereich dieses Baugebiets werden Baugrundstücke für eine mehrgeschossige Bebauung zur Verfügung stehen; im nördlichen Bereich sind Baugrundstücke für eine Bebauung mit Doppel- und Reihenhäusern vorgesehen. Eine Ausweisung von Grundstücken für eine Bebauung mit Einzelhäusern ist nicht geplant.

Ende 2018 soll das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen sein. Danach werden die Baugrundstücke vermessen und die Erschließungsmaßnahmen geplant. Der Beginn der Grundstücksvermarktung, frühestens ab Herbst 2019, wird u.a. auf der Homepage der Stadt Osnabrück unter www.osnabrueck.de/baugrundstuecke
und in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

Eine Interessentenliste wird nicht geführt.

Die genauen Rahmenbedingungen  zur Vermarktung sowie Angaben zur Höhe des Kaufpreises sind derzeit noch nicht festgelegt.

Weitere Informationen erhalten Sie über den Plangebiets-Navigator der Stadt Osnabrück.


Karte über die Quote zum preisgebundenen Wohnraum

Die Karte gibt Auskunft über den Anteil des zu schaffenden preisgebundenen Wohnraums im Neubau. (Stand 31.12.2016)


www.osnabrueck.de

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