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Bebauungsplan Nr. 432 – östlich Am Boddenkamp –

Zum Erhalt und zum Ausbau der Attraktivität der Stadt Osnabrück ist es erforderlich, Menschen, die bereits in der Stadt leben, aber auch Menschen, die zukünftig ihren Lebensmittelpunkt in der Stadt finden wollen, ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Im Stadtteil Lüstringen-Ost plant die Stadt Osnabrück daher die Ausweisung eines neuen Baugebiets. Hierfür besteht im Rahmen der sogenannten frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung vom 8. Dezember 2020 bis zum 15. Januar 2021 die Möglichkeit, sich über die städtebauliche Planung zu informieren. Weitergehende Informationen, Pläne und Unterlagen sind unter https://www.o-sp.de/osnabrueck/plan/beteiligung.php?M=1 einsehbar. Hier können Sie auch eine Stellungnahme zum Verfahren abgeben.

Ziel der städtebaulichen Planung ist es, ein Wohnbaugebiet zu entwickeln, dass den Leitzielen des modernen Städtebaus entspricht und damit eine kompakte Siedlungsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung ökologischer und energetischer Belange verfolgt. Um die verschiedenen Ansprüche an Wohnraum zu berücksichtigen, werden sowohl Mehrfamilienhäuser als auch unterschiedliche Formen von Einfamilienwohnhäusern geplant.

Die vorliegende Fläche bietet ein vielfältiges Potenzial zur Schaffung von Bauland. Dabei besteht die Möglichkeit die Fläche unterschliedlich auszugestalten. In der frühzeitigen Beteiligung werden daher zunächst zwei Varianten dargestellt. Im weiteren Verfahren wird die Planung vertieft. Auf Grundlage des vorliegenden Konzepts können ca. 65 Wohneinheiten im Plangebiet entstehen.

Bei dem Vorhaben finden die „Rahmenvorgaben für die Baulandentwicklung“ (https://www.osnabrueck.de/baulandentwicklung/?L=0) Anwendung. Der Erschließungsträger hat sich verpflichtet, für das Plangebiet einen Anteil von 15 % an preisgebundenem Wohnraum bzw. an vergünstigten Grundstücken zu schaffen. Diese Vorgaben werden über einen städtebaulichen Vertrag gesichert.

Variante 1

Die vorhandene Wohnsiedlungsstruktur soll durch eine Mischung aus Reihenhäusern und Doppelhäusern sowie durch Geschosswohnungsbau ergänzt werden. Dabei soll eine mäßig verdichtete Stuktur geschaffen werden, die sich dennoch in die städtebauliche Randlage integrieren lässt.

Westlich bzw. nördlich der neuen Straße sind insgesamt 18 Reihenhausgrundstücke und ein Doppelhaus geplant. Die Reihenhäuser, die direkt von der Stockumer Straße aus erschlossen werden, erhalten eigene Stellplätze bzw. Carports auf dem Grundstück. Die weiteren Grundstücke, die von der neuen Erschließungsstraße erschlossen werden, erhalten eine Gemeinschaftsstellplatzanlage in der Mitte des Quartiers. Der Zugang zu den Grundstücken wird über Wohnwege gewährleistet.

Östlich der neuen Erschließungsstraße sind weitere Grundstücke für insg. sechs Doppelhäuser und drei Einzelhäuser mit eigenen Stellplatzmöglichkeiten vorgesehen. Diese werden über Stichstraßen erschlossen.

Im südlichen Bereich sind drei Mehrfamilienhäuser geplant. Die erforderlichen Stellplätze sind auf dem jeweiligen Grundstück vorgesehen.

Insgesamt ist eine Bebauung mit zwei, bei den beiden südlichen Mehrfamilienhäusern mit drei Vollgeschossen vorgesehen, wobei ergänzend ein weiteres Staffelgeschoss möglich ist. Hierdurch soll die Schaffung von großzügigen Wohnmöglichkeiten unter Beachtung eines sparsamen Umgangs mit Grund und Boden gewährleistet werden.

Zum Herunterladen: B-Plan 432, Variante 1


Variante 2

Die zweite Variante sieht eine stärkere Verdichtung vor. Es erfolgt eine Bebauung ausschließlich mit Reihenhäusern sowie mit Geschosswohnungsbau.

Die Reihenhäuser, die dabei direkt von der Stockumer Straße aus erschlossen werden, erhalten eigene Stellplätze bzw. Carports auf dem Grundstück. Die weiteren Grundstücke, die von der neuen Erschließungsstraße erschlossen werden, erhalten eine Gemeinschaftsstellplatzanlage im östlichen Bereich des Quartiers. Der Zugang zu den Grundstücken wird über Wohnwege gewährleistet.

Im südlichen Bereich sind vier Mehrfamilienhäuser geplant. Die erforderlichen Stellplätze sind auf dem jeweiligen Grundstück vorgesehen.

Auch hier ist eine Bebauung mit zwei, bei den beiden südlichen Mehrfamilienhäusern mit drei Vollgeschossen zuzüglich Staffelgeschoss vorgesehen.

Zum Herunterladen: B-Plan 432, Variante 2

Das vorgeschlagene Erschließungskonzept ist bei beiden Varianten gleich. Das Gebiet wird durch eine neue, verkehrsberuhigte Straße von der Stockumer Straße aus in Nord-Süd-Richtung mit einer Breite von 8 m erschlossen. Im weiteren Verlauf schließt diese Straße an die vorhandene Straße Am Boddenkamp an.

Im Süden ist ein Kinderspielplatz vorgesehen. Die südliche Abgrenzung bildet eine Lärmschutzanlage in Form eines Walls, der den Lärm der angrenzenden Mindener Straße abschirmt.

Weiteres Verfahren

Im Rahmen des weiteren Bauleitplanverfahrens sind noch zahlreich Fachuntersuchungen zu erarbeiten bzw. zu überarbeiten. Diese umfassen unter anderem die Belange der Wasserwirtschaft, der Landschaftsplanung und Ökologie, Verkehr, soziale und technische Infrastrukturen oder den Schallschutz.

Die Ergebnisse dieser Fachuntersuchungen werden untereinander abgeglichen und ausgehend von den Ergebnissen wird ein Entwurf für einen Bebauungsplan mit textlichen Festsetzungen und örtlichen Bauvorschriften erarbeitet.

Dieser Entwurf wird zusammen einer umfassenden Begründung, dem Umweltbericht und mit allen Fachuntersuchungen in einem zweiten Verfahrensschritt öffentlich ausgelegt.

Für weitere Informationen und Fragen zu diesem Bebauungsplanverfahren steht Ihnen Frau Sierp unter 0541 3232632 oder sierp(at)osnabrueck.de zur Verfügung. Stellungnahmen zu dem Verfahren können unter der o.g. Internetadresse online abgegeben werden.


www.osnabrueck.de

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