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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Nachhaltigkeitstag 2014

Gemeinsam für ein nachhaltiges Osnabrück

Bildungslandschaft für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) – Veranstaltung im Museum am Schölerberg

2013 hatte sich die Stadt Osnabrück erfolgreich als UN-Dekadekommune „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ beworben. Seit Jahren engagieren sich zahlreiche Akteure und Initiativen in der Friedensstadt. Zu einem Ideen- und Gedankenaustausch im Rahmen des Lokale Agenda 21-Nachhaltigkeitstags hatte die Lokale Agenda (LA) in das Museum am Schölerberg eingeladen, um über die Themen Klima, Energie, Bildung, Ernährung, Stadtentwicklung, Kultur, Leben und Wohnen im Alter, Fair Trade und Gesundheit zu diskutieren und die Vernetzung voranzutreiben.

„Die Stadt Osnabrück engagiert sich schon seit langem im Thema Nachhaltigkeit“, betonte Stadtbaurat Frank Otte in seinem Grußwort. „Wir können beispielsweise bei Bauvorhaben höhere Standards einfordern als vom Gesetzgeber verlangt“, so Otte. Diese Arbeit zeige schon Wirkung. Ein Beispiel dafür sieht Otte im Bereich der Schulen, die in Osnabrück nach hohen Energiestandards gebaut werden.

Das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ war Schwerpunkt des Nachhaltigkeitstages. Für Dr. Gerhard Becker vom Arbeitskreis Umweltbildung ist Bildung mehr als nur Schule: „Gestaltungskompetenz muss man erlernen“, ist sich Becker sicher.

In den Schulen werde bereits versucht, nachhaltige Entwicklung zu fördern, betonte auch Gerd Nögel von der Landesschulbehörde. Nachhaltig arbeitende Schülerfirmen oder Umwelterziehung gehören zu den Projekten, die die Behörde mit Lehrerstunden unterstütze. Die Stadt sehe sich in diesem Zusammenhang als Prozessbegleiterin, sagte Patricia Mersinger, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Integration. „Wir schauen, welche Initiativen da sind, nehmen Impulse auf und bringen Menschen zusammen. Und letztlich ist es unsere Aufgabe, die Themen in den Stadtrat zu tragen.“

80 Personen waren zum Nachhaltigkeitstag ins Museum am Schölerberg gekommen. Sie regten an, mehr Experimente zuzulassen und dafür auch Freiräume zu schaffen, die Infrastruktur in den Stadtteilen zu stärken, ein Dialogforum Bildung für nachhaltige Entwicklung als Veranstaltungsreihe und Plattform auf www.bne-osnabrueck.de einzurichten, vorhandene Akteure weiter miteinander zu vernetzen, faire Produkte mit Kinospots zu bewerben, einen sozial-ökologisch-kulturellen Ort als Treffpunkt für alle Gruppen und die Bevölkerung zu schaffen, einen Kulturfonds für die Förderung von kulturellen Projekten an Schulen mit Drittmitteln einzurichten und urban gardening weiter voranzutreiben. Zum Thema Gesundheit soll ein neuer Arbeitskreis der LA21 entstehen.

„Wir werden alle Ideen und Anregungen mitnehmen“, versprach Mersinger am Ende der Veranstaltung. Elisabeth Michel, Forumssprecherin, zieht das Fazit: „Der Nachhaltigkeitstag mit dem neuen Format hat sich bewährt. Die lebhafte Diskussion zeigte auch das Bedürfnis sich auszutauschen, was die künftige Arbeit in Osnabrück für ein nachhaltiges Osnabrück sicherlich bereichern wird.“


www.osnabrueck.de

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