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Stadtteile Darum-Gretesch-Lüstringen
Übersichtskarte von der Stadt Osnabrück – Lage des Stadtteils Darum-Gretesch-Lüstringen

Darum-Gretesch-Lüstringen: Aus drei Bauernschaften wurde ein Stadtteil

2015 08 26 Gretesch Kirche
Die ev. Petruskirche in Gretesch. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
2015 08 26 Gretescher Turm
Die Haube des Gretescher Turms steht mittlerweile auf dem Boden. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
2015 08 26 Gretesch Waldschule
Wie der Name schon sagt: Die Waldschule Lüstringen liegt inmitten von Bäumen. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
2015 08 26 Gretesch Sporthalle
In der Sporthalle an der Waldschule Lüstringen war früher ein Schwimmbad untergebracht. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
2015 08 26 Gretesch See
Idyllisch ist es an den Teichen, die zur Firma Schoeller gehören. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
2015 08 26 Gretesch Stadtweg
Eine typische Wohnstraße ist Felsenweg. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
2015 08 26 Gretesch Blick OS
Der Blick vom Gretescher Weg nach Osnabrück. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Charakter des Stadtteils

Ursprünglich waren Gretesch, Darum und Lüstringen im Süd-Osten Osnabrücks einzelne Bauernschaften.  Doch schon vor 200 Jahren zogen viele Menschen in die Orte, weil sie im Zuge der Industrialisierung eine Arbeit in der Region gefunden hatten. In verschiedenen Gebietsreformen wurden Gretesch, Lüstringen und Darum 1966 zusammengefasst und 1972 schließlich der Stadt Osnabrück zugeschlagen. Die Namen der Bauernschaften sind geblieben. Kein Stadtteil hat mehr Fläche – aber keiner ist loser besiedelt. Der Stadtteil wirkt teilweise sehr ländlich – obwohl es in die Innenstadt nicht sehr weit ist und der deutlich dichter bewohnte Schinkel direkt angrenzt.

Die weit über Osnabrücks Grenzen bekannte Papierfabrik Schoeller produziert mitten in Gretesch. Industriell wirkt Gretesch deswegen aber nicht. Die Fabrik ist von  viel Grün umgeben und teilweise stehen 200 Jahre alte Gebäude noch, die das Umfeld wie aus der Zeit gefallen wirken lassen. Auch der See, dessen Wasser zur Papiergewinnung benötigt wurde, ist ein schönes Stück Natur. Zeitweise war Schoeller sogar Weltmarktführer in seiner Branche und in den 1960er- Jahren gehörte Gretesch zu den  reichsten Gemeinden Deutschlands. Für das Unternehmen und die Mitarbeiter hat die Firma Schoeller einiges in Gretesch getan, früher war das Engagement im sozialen und kulturellem Bereich groß. Auch heute noch setzt die Firma sich für soziale und kulturelle Belange ein – allerdings nicht mehr wie in den „alten Zeiten“.

Darum-Gretesch-Lüstringen ist ein gefragter Stadtteil. Teilweise schmiegen sich villenartige Häuser an die Hügel und einige Hausbesitzer haben schöne Ausblicke über die Stadt. Der Lüstringer Berg ist zum Beispiel als Bauland beliebt.

Was der Stadtteil nicht hat, ist eine Ortsmitte. Mehrere Geschäfte finden sich in Lüstringen an der Mindener Straße, die über den Schinkel in die Innenstadt führt. Ansonsten besteht der Dreifach-Ort hauptsächlich aus Wohngebieten, die seit den 50-Jahren entstanden sind.

Wohnen

In Darum, Gretesch und Lüstringen wohnen Menschen mit allen denkbaren finanziellen Möglichkeiten. Manche nennen den Stadtteil auch Osnabrücks zweiten Westerberg – auch eine der bevorzugten Wohnlagen der Stadt. Nach dem Krieg sind die Bauernschaften durch Siedlungen erweitert worden. Zunächst hatten viele Grundstücke große Gärten, weil die Menschen sich mit ihrem Obst und Gemüse selbst versorgten. Doch schon bald stand nicht mehr so viel preiswerte Fläche für Bauherren zur Verfügung, die Gärten wurden kleiner. In den kommenden Jahrzehnten wurde dann entsprechend der Moden der Zeit gebaut. Es gibt viele Wohngebiete mit gehobenem Standard, aber auch Wohnblöcke mit günstigeren Mieten.

Zudem gibt es in Lüstringen seit 2007 ein neues Seniorenzentrum. 

Verkehr

Mit mehreren Buslinien sind Darum, Lüstringen und Gretesch im 10- oder 20 Minuten-Takt zu erreichen. Radfahrer schätzen den Haseuferweg, der im Vergleich zur viel befahrenen Mindener Straße zwar weiter, aber angenehmer zu radeln ist; in 20 Minuten kann man in der Innenstadt sein. Fußgänger machen sich selten aus dem Stadtteil in die Innenstadt auf. Der Weg würde bis einer Stunde dauern und führt  über die Mindener oder die Belmer Straße – beide sind eher den Autos vorbehalten.

Über die Abfahrt Lüstringen an der Autobahn 33 ist der Stadtteil gut angebunden.

Einkaufen

In mehreren Supermärkten können die Bürgerinnen und Bürger sich mit den Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. Doch auch die kleineren Geschäfte und Apotheken haben einiges im Angebot. Dazu gibt es einige Restaurants und Imbisse.

Bildung
Die Kinder des Ortes besuchen die Waldschule Lüstringen. Vor der Grundschule können sie die städtische Kindertagesstätte Lüstringen besuchen oder die Kindertagesstätte des Roten Kreuzes. Außerdem gibt es noch die Lüstringer Bergschule, eine  Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache für die Klassen 1 bis 4.  

Freizeit

Sportler finden in zwei Vereinen viele Angebote, beim SC Lüstringen  und bei der TSG 07 Burg Gretesch. Trainiert wird unter anderem auf dem Sportplatz an der Helmut-Stockmeyer-Straße.

Anderen Interessen kann in den Gesangvereinen, im Schützenverein oder  im Bürgerverein Darum-Gretesch-Lüstringen nachgegangen werden.

Die Ev.-luth. Petrusgemeinde Gretesch – Lüstringen und die Katholische Kirchengemeinde Maria Hilfe der Christen in Osnabrück-Lüstringen  engagieren sich in der Kinder- und Jugendarbeit und haben auch Angebote für andere Altersgruppen.

Wanderern wird es in dem Stadtteil leichtgemacht: Dort gibt es viele schöne Wanderwege im Wiehengebirge und ins Hasetal.

Arbeit

Die Papierfabrik Schoeller ist der mit Abstand größte Arbeitgeber in diesem Stadtteil.


www.osnabrueck.de

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