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Das etwas andere Diplomatische Korps – Städtebotschafter: eine einmalige Einrichtung

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Die Botschafter aus Osnabrücks Partnerstädten (von links): Max Janssens, Mouaâd Kahlaoui, Lydia Martin, Şevket Güngör und Arseniy Stepanov. Copyright Foto: Städtepartnerschaftsbüro Osnabrück
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Die Botschafterinnen in Osnabrücks Partnerstädten: Natalie Knaub in Twer, Elif Ercan in Çanakkale und Olivia Wölfel in Angers. Copyright Foto: Städtepartnerschaftsbüro Osnabrück

Die Anregung für diese in Deutschland bislang einmalige Einrichtung kam aus Osnabrück. Nach Abschluss der Partnerschaftsverträge zwischen Osnabrück, Haarlem und Angers im Jahre 1964 beschlossen alle drei Städte zur Förderung und Vertiefung der Partnerschaften, innerhalb ihrer Stadtverwaltung eine Stelle für junge Leute aus den jeweiligen Partnerstädten einzurichten, von der alle anfallenden Tätigkeiten im Rahmen der Partnerschaft erledigt werden. Schon 1965 machte sich der erste Osnabrücker Städtebotschafter auf den Weg nach Angers. Seit 1967 findet ein regelmäßiger Austausch zwischen beiden Städten statt. Haarlem entsandte 1969 die erste Städtebotschafterin nach Osnabrück. Seit 1976 findet ein Botschafteraustausch zwischen Derby und Osnabrück und seit 1990 zwischen Twer und Osnabrück statt. Zwischen Osnabrück und Çanakkale besteht der Städtebotschafteraustausch seit 2005. Junge Frauen und Männer sollten zwischen den Partnerstädten als Botschafterinnen und Botschafter ausgetauscht werden und dort jeweils für ein Jahr ihre Hilfe als Ansprechpartner anbieten.

Städtebotschafterin oder Städtebotschafter können junge Leute werden, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und für ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt arbeiten möchten.

Die Stellen werden ausgeschrieben, und mit den Ausgewählten werden Sonderverträge für ein Jahr geschlossen. Die Wohnungsfrage ist bei der Stadt Osnabrück optimal gelöst. Sie hat vier Appartments angemietet, die für die Städtebotschafterinnen zur Verfügung gestellt werden.

Bis heute haben über 200 junge Frauen und Männer dieses Angebot genutzt, um für ein Jahr in einer Partnerstadt zu arbeiten. Viele der Städtebotschafterinnen sind nach Beendigung des Arbeitsvertrages in der jeweiligen Stadt oder dem Land aus beruflichen oder persönlichen Gründen geblieben.

Bekannt ist, dass die erste Osnabrücker Städtebotschafterin in Derby und die erste Botschafterin aus Derby in Osnabrück geblieben sind. Einige Städtebotschafterinnen aus den Partnerstädten wohnen jetzt in der Region Osnabrück.

1998, im Rahmen des Jubiläumsjahres zum Westfälischen Frieden, hat die Stadt Osnabrück ein Städtebotschaftertreffen organisiert, zu dem alle ehemaligen Städtebotschafterinnen eingeladen wurden.

Das deutsch-französische Sprachenportal „fplusd“ gibt in einem neuen Film einen Einblick in die Arbeit der derzeitigen Städtebotschafterin aus Angers.

Einen Fernsehbericht über den Städtebotschafteraustausch zwischen Osnabrück und Angers hat die Deutsche Welle produziert, der im Rahmen des Magazins "euromaxx" ausgestrahlt wurde.

Ein Interview mit einer ehemaligen Städtebotschafterin steht online im Magazin "fluter" der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Deutsch-Französische Institut (www.dfi.de) berichtet im Newsletter "dfi aktuell" über den Städtebotschafteraustausch zwischen Osnabrück und Angers.


www.osnabrueck.de

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