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Land ohne Boden

Moor, das sind bewachsene Wasserflächen, in denen man stecken bleibt und versinkt. Über tiefe Gewässer können sich wenige Zentimeter starke Moos- und Grasteppiche bilden. Das scheinbare Land wird zur Falle...

Ein Moor lässt sich jedoch am besten erleben, wenn man wirklich durch ein Moor läuft: Alles wabert und bewegt sich, man sinkt ein Stück ein und kann nur beschwerlich den Fuß nachziehen. Für den Besucher wurde so ein Moorpfad nachgebaut. Sprüche wie "Cool, da kann man auch einsacken!" zeigen den Erfolg. Und tatsächlich freut sich manch einer über das hilfreiche Geländer an der Seite...

Moore sind Lebensräume für hochspezialisierte Pflanzen und Tiere. Sie können nicht ohne das Moor leben - und es gebe keine Moore ohne sie. Moose, Seggen und Schilf sind der Stoff, aus dem Torf wird.
Die Entstehung der Moore braucht Zeit. Gerade mal einen Millimeter wächst ein Moor im Jahr. Und innerhalb kürzester Zeit wird es heutzutage abgebaut, genauer abgetorft: Brenntorf und Torf für den Gartenbau: Für den Menschen spielen Moore anscheinend nur als Rohstofflager eine Rolle  - und "kultiviert" als landwirtschaftliche Nutzfläche.

Moore können nicht innerhalb kürzester Zeit renaturiert werden. Ja, es ist sogar fraglich, ob dies überhaupt möglich ist. Deshalb müssen die letzten Flächen erhalten werden. Jedes Naturerbe birgt auch eine Verantwortung.

Moorerlebnis
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Moorflächen
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Ausgedehnte Moorflächen sind selten geworden.
Moorprofil
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