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Kinder- und Familienprogramme
Lars – Der Eisbär

"Lars – Der Eisbär" macht
Kinder ab etwa 5 Jahre mit dem Sternhimmel, aber auch behutsam mit
dem Klimawandel vertraut. Grundlage ist das Lars-Buch "Kleiner
Bär in der Walbucht" von Hans de Beer. Lars lebt mit seiner
Familie und seinen Freunden am Nordpol. Der Eisbär rettet Wale vor
den Walfängern und aus einer großen Not, in die sie durch das
Abschmelzen eines Gletschers geraten sind. Die Vorführung führt die
Kinder von dem großen und dem kleinen Bären am Himmel zu der
Geschichte von Lars. Die Zuschauer erfahren mehr über die Arktis und
die Eisbären und welche Folgen das Abschmelzen der Polkappen für
die Eisbären hat. Das Programm wurde vom Mediendom Kiel mit
Unterstützung der BINGO!-Umweltlotterie produziert und entstand in
Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft".
Das kleine 1x1 der Sterne
Beim Erkunden des Sternhimmels werden
die drei Kinder Mark, Tina und Tim an Bord einer Raumstation gebeamt
und starten zu einem abenteuerlichen Flug durch das Planetensystem.
Der Flug geht am Mond und dem Riesenplaneten Jupiter vorbei. Während
kurzen Ausflügen auf Mars und Venus wird deren Oberfläche erkundet.
Beim Ringplaneten Saturn wird es allerdings durch die Felsbrocken des
Ringes ziemlich brenzlig. Und richtig gefährlich wird es bei der
Annäherung an die Sonne durch deren Strahlung.
Doch letztlich landet die Raumstation
wieder sicher auf der Erde. Und zum Abschluss schauen sich die Kinder
die Sternbilder während den verschiedenen Jahreszeiten an, vom
Wintersechseck bis hin zum Sommerdreieck. Das Familienprogramm ist ab
6 Jahre geeignet und wurde vom Planetarium Jena produziert.
Zauber des Fernrohrs
Wie funktioniert
ein Fernrohr und was kann man damit beobachten? Zwei Schüler
beobachten die Sterne und erfahren, welch faszinierende Entdeckungen
im Weltall mit dem Fernrohr gemacht wurden und wie sich dadurch das
Bild unserer Welt änderte.

Astro-Programme
Kosmische Evolution – Vom Urknall zum Leben
Diese Show verknüpft astronomische und
irdische Inhalte, wobei interessante Verbindungen zwischen dem
Geschehen im Kosmos und auf der Erde hergestellt werden. Die Natur
erscheint uns Menschen oft unveränderlich. Doch in Wahrheit bleibt
nichts, wie es einmal war. Sowohl das Leben auf der Erde als auch der
gesamte Kosmos verändern sich unaufhaltsam.
So begann die kosmische Evolution mit
dem Urknall und in der weiteren Entwicklung unseres Planeten wurden
die Voraussetzungen für das irdische Leben bereitet. Seitdem hat die
Evolution des Lebens von den ersten Einzellern bis hin zu uns
Menschen geführt. Die Welt sah, sowohl im All als auch hier auf der
Erde, früher ganz anders aus und wird sich auch in Zukunft immer
wieder anders präsentieren als heute.
Diese Show ist unter Leitung des
Planetariums Pamplona von mehreren spanischen Planetarien produziert
worden. Weitere Informationen in Spanish: www.evolucion2009.es
Die Macht der Sterne - Von der Himmelsscheibe zum Sonnensturm
Die 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von
Nebra in Sachsen-Anhalt beinhaltet erstaunliche astronomische
Kenntnisse aus dieser Zeit. Wichtige Daten der Landwirtschaft konnten
mit Hilfe des Laufes von Mond und den Sternen festgelegt werden, was
in der Show anschaulich erläutert wird. Eine besondere Rolle spielte
dabei der offene Sternhaufen der Plejaden im Sternbild Stier, die
auch als Siebengestirn bezeichnet werden.
Die Show leitet dann über zu den
modernen Kenntnissen vom Aufbau der Sonne und der Sterne und
ermöglicht sogar einen virtuellen Flug zu den Plejaden. Die
Entwicklung der Sterne zeigt, wie stark wir mit den Sternen verbunden
sind und damit letztlich "Die Macht der Sterne".

(Bild: Planetarium Hamburg
und Landesmuseum Halle)
Orchideen – Wunder der Evolution
Ästhetisch, originell, beeindruckend:
Orchideen statt Sterne im Planetarium!
Diese neue Veranstaltung im Osnabrücker
Planetarium führt optisch dicht und zugleich elegant in die
Vielfalt der artenreichsten Pflanzenfamilie und deren Erforschung
durch Charles Darwin ein.
Orchideen sind betörend schön und
unglaublich trickreich, wenn es darum geht, Insekten anzulocken und
so ihre Bestäubung und damit ihr Überleben zu sichern. Ihr
Ideenreichtum begeisterte schon Charles Darwin, der diese
Pflanzenfamilie intensiv erforschte.
In gigantischen Nahaufnahmen lernen die
Besucher die Tricks kennen, mit denen diese Pflanzen ihre
Fortpflanzung sichern.
Wie kein anderes Medium macht die
360°-Bühne des Planetariums die Blütenpracht der Orchideen und die
Zeitgeschichte des Charles Darwin sinnlich erfahrbar
Die mehrfach ausgezeichnete Show ist
eine Produktion des Mediendoms der Fachhochschule Kiel, des
Botanischen Gartens der Christian-Albrechts-Universität und des Tilt
Design Studios Hamburg, gefördert durch die Volkswagenstiftung.
Mehr Informationen unter:
www.orchideen-wunder-der-evolution.de

Augen im All
Jetzt neu in der neuen
Fulldome-Technik!
Der Besucher der Planetariumsshow wird
zunächst 400 Jahre in die Vergangenheit versetzt, als Galilei in
Italien erstmals ein Fernrohr an den Himmel richtete und erstaunliche
Entdeckungen machte. Dann wird anschaulich die Arbeit der ESA bei der
Vorbereitung der Herschel-/Planck-Mission geschildert. Es werden die
Ziele der Satelliten zur Untersuchung der Geburtsstätten von
Sternen, fernen Galaxien und dem Rand des Universums mit modernster
Multivisionstechnik geschildert. Auch nach Planeten bei anderen
Sternen soll mit dem Herschel-Satelliten gesucht werden, während die
ESA in den nächsten Jahren mit Rovern auf dem Nachbarplaneten Mars
nach Wasser und möglichen Spuren von Leben suchen wird.
Das Osnabrücker Planetarium kann die
Show zusammen mit anderen Planetarien in Deutschland, Österreich und
der Schweiz zeigen, da die ESA sie als wesentlichen Teil ihrer
Öffentlichkeitsarbeit finanziert hat.
Weitere Informationen gibt es auch
unter www.planetariumshow.eu

ALMA - Auf der Suche nach unseren kosmischen Ursprüngen
Neu ab 14. Februar 2012
ALMA, das Atacama
Large Millimeter Array, entsteht als die größte
Radioastronomiesternwarte auf 5000 Meter Höhe in der chilenischen
Atacama-Wüste. Ihr Ziel ist die Erforschung unserer kosmischen
Ursprünge. APLF und Planetarium Hamburg.
Weitere Informationen in Englisch
unter:
www.cosmicorigins.org
