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Menschen und Orte in Osnabrück  

Familie Engers, Seminarstraße 1a

 

Freerk Engers

geboren am 2. Mai 1883 in Windschoten/Niederlande
ermordet am 23. Juli 1943 im KZ Sobibor

Margarete Engers

geboren am 27. August 1881 in Salzwedel
ermordet am 23. Juli 1943 im KZ Sobibor

Rose Engers, verh. Van der Hak

geboren am 1. August 1912 in Osnabrück
ermordet am 3. September 1943 in Auschwitz

Pate:

Sowohl für das Ehepaar Engers, als auch für die Tochter Rose, übernimmt die Köster AG die Patenschaft.

Verlegung der Stolpersteine:

Für die Familie Engers wurden am 11. November 2008 in der Seminarstraße 1a  Stolpersteine verlegt.

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Familie Engers 

Kurzbiografie von Freek, Margarete und Rose Engers

Margarete Engers führte vor ihrer Heirat das Putzgeschäft "G. Neustadt" (Inhaber Hermann Neustadt in Salzwedel), das dann von ihrem Mann Freerk Engers übernommen wurde. Nach Aufgabe des Geschäftes war er Vertreter für die Drogengroßhandlung "Hagern & Co", Eisenbahnstraße 11. Die jüdische Familie besaß die niederländische Staatsangehörigkeit und wohnte an der Seminarstraße 1. Sohn Horst Engers, bereitete sich auf der "Hachschara" in Altkarbe (Abmeldung 1934) auf die Auswanderung nach Palästina vor. Emigration über Holland nach Palästina. Ein weiterer Sohn des Ehepaars, Heinz Engers, emigrierte 1934 in die Niederlande. Dort heiratete Heinz Engers, Doris Pfingst aus Osnabrück. Die Tochter Rose Engers meldete sich im März, die Eltern im September 1936 nach Amsterdam ab. Auch Rose Engers heiratete in den Niederlanden und wurde mit ihrem Ehemann deportiert.

Freerk Engers und seine Frau Margarete wurden am 20. Juli 1943 ins KZ Sobibor deportiert und dort ermordet. Rose Engers starb 1943 in Auschwitz.
 
Quellen: Sellmeyer, Martina und Peter Junk: Stationen auf dem Weg nach Auschwitz. Bramsche: Rasch Verlag, 2000³; Gedenkbuch des Bundesarchivs Koblenz

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