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Menschen und Orte in Osnabrück 

Johann Staperfeld, Süsterstraße 25 (früher: Hausnummer 23)

Die Schülerinnen des Abendgymnasiums Sophie Scholl: Natasha Livancic, Naila Can, Katharina Lücken und Rita Schulke bei ihrem Vortrag zum Schicksal von Johann Staperfeld
Die Schülerinnen beim Vortrag zum Schicksal von Johann Staperfeld
Die Schülerinnen des Abendgymnasiums Sophie Scholl: Natasha Livancic, Naila Can, Katharina Lücken und Rita Schulke bei ihrem Vortrag zum Schicksal von Johann Staperfeld
 

Johann Staperfeld

geboren am 18. September 1909 in Osnabrück
ermordet am 18. April 1944 im politischen Gefängnis Berlin Alexanderplatz 10

Pate:

Pate für diesen Stolperstein ist das Abendgymnasium Sophie Scholl.

Verlegung der Stolpersteine:

Der Stolperstein für Johann Staperfeld an der Süsterstraße 25 (früher: Hausnummer 23) wurde am 30. März 2008 verlegt.

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Johann Staperfeld 

Kurzbiografie Johann Staperfeld

Johann Staperfeld wurde am 18. September 1909 in Osnabrück geboren. Im Jahr 1937 wurde er wegen "Beschimpfung des Führers" zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Diese Strafe verbüßte er im Gerichtsgefängnis Osnabrück. Am 10. Oktober 1943 wurde Staperfeld erneut von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. Laut Sterbeurkunde starb Johann Staperfeld am 18. April 1944 im politischen Gefängnis Berlin Alexanderplatz 10. Sein Tod ist laut Entschädigungsverfahren auf die grausame und unmenschliche Behandlung im Konzentrationslager zurückzuführen, da Johann Staperfeld vor seiner Verhaftung berufstätig und gesund war.
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