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Menschen und Orte in Osnabrück 

Charlotte und Helga Seligmann, Johannisstraße 22

Verlegung
Verlegung
Verlegung
 

Charlotte Seligmann

geboren am 1. Juni 1902
ermordet im Konzentrationslager Ravensbrück

Paten:

Patin für diesen Stolperstein sind die Katholischen Frauen Deutschlands (kfd) - Region Osnabrück

Helga Seligmann

geboren am 17. September 1931
umgekommen am 21. November 1944 bei einem Bombenangriff

Patin:

Patin für diesen Stolperstein ist Sabine Ringhofer

Verlegung der Stolpersteine:

Die Stolpersteine für Charlotte Seligmann, geborene Czermin, und ihre Tochter Helga wurden am Sonntag, 30. März 2008, an der Johannisstraße 22 verlegt.
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Charlotte und Helga Seligmann 

Kurzbiografie Charlotte und Helga Seligmann

Charlotte Seligmann
Charlotte Seligmann
Charlotte Seligmann wurde am 1. Juni 1902 geboren. Verheiratet war sie mit Fritz Seligmann, geboren am 31. Dezember 1902 in Krefeld. Fritz Seligmann war seit 1943 in einem Zwangsarbeiterlager in Bielefeld interniert. Charlotte Seligmann hatte von ihrem Mann erfahren, welche Zustände dort herrschten und es anderen Betroffenen weitererzählt. Sie wurde denunziert und kam zunächst in das Polizeigefängnis Turnerstraße. Von dort wurde sie in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, wo sie ermordet wurde.

Ihr Mann wurde in das KZ Theresienstadt deportiert, er überlebte und verstarb am 10. März 1971 in Osnabrück. Die gemeinsame Tochter Helga, geboren am 17. September 1931, ist am 21. November 1944 bei einem Bombenangriff auf ein Kinderheim am Schölerberg umgekommen. Charlotte Seligmann hatte angesichts der bevorstehenden Deportation versucht, ihre Tochter und ihren Sohn Werner bei bekannten Familien unterzubringen, was ihr auch für den Sohn gelang. Die Tochter Helga musste in das Kinderheim am Schölerberg.

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