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Sie waren unsere Nachbarn 

Opfer in Osnabrück

Familie
 
Folgende Kriterien sind, im Einklang mit der Konzeption des Künstlers Gunter Demnig, maßgeblich für die Definition der Opfergruppen in der Umsetzung des Projektes "Stolpersteine" in Osnabrück:
  • Opfer, deren letzter freiwillig gewählter Wohnort in Osnabrück lag,
  • Opfer die unter dem Druck der damaligen Umstände Selbstmord begangen,
  • Opfer, die unter den Bedingungen der Deportation oder der Haft zu Tode kamen.

Zu den Opfergruppen gehören demnach: Juden, Sinti, Euthanasieopfer, Deserteure, Homosexuelle, ethnisch, religiös oder politisch Verfolgte. Aber auch die Opfer, die verhaftet wurden und zu Tode kamen, weil sie beispielsweise Kontakt zu Zwangsarbeitern hatten oder ihnen etwas zu Essen zusteckten, fallen unter die Opfer im Sinne des Projektes Stolpersteine. Die Definition "letzter freiwillig gewählter Wohnort" schließt die Gruppe der Zwangsarbeiter aus.

Während für die Osnabrücker Juden und teilweise auch für die ermordeten Sinti umfangreiche wissenschaftlich recherchierte Daten vorliegen, besteht bei anderen Opfergruppen noch ein Forschungsbedarf. Hierzu zählen insbesondere Euthanasieopfer, Deserteure, Homosexuelle, politisch und religiös Verfolgte.

Kannten Sie Opfer oder erinnern Sie sich an Namen und Schicksale? Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit im Initiativkreis oder dem Arbeitskreis Opferrecherche? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

 

Stadt Osnabrück

Fachbereich Kultur, Büro für Friedenskultur
Marienstraße 5/6
49074 Osnabrück

Christine Grewe  
Telefon:  0541 323-2287
Fax:  0541 323-2742




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